Sonntag, Juni 06, 2004
Freitag, Juni 04, 2004
Glossar: Graph
[wrs]
"In der Graphentheorie versteht man unter einem Graphen ein Gebilde, das aus Punkten ('Ecken') und Linien ('Kanten') besteht, wobei die Linien zwei verschiedene Punkte oder einen Punkt mit sich selbst verbinden. Graphen dieser Art dienen z.B. zur Veranschaulichung von Relationen, insbesondere von Ordnungsrelationen."
Quelle:
Duden Rechnen und Mathematik, Lektorat des B.-I.-Wissenschaftsverlages unter Leitung von Hermann Engesser. Bearb. von Harald Scheid. – 5. überarb. Aufl. – Mannheim; Leipzig; Wien; Zürich. Dudenverl. 1994. S. 242, Spalte 1
Was ist ein Graph?
http://www-cse.stanford.edu/classes/cs200/Scribes/Tamara_Munzner.html @ 20040416.05:50h MESZ, Abschnitt "Conceptual Background":
Was verbindet einen Baum mit einem Graphen?
Manche Graphen können Bäume sein - nicht alle Bäume sind Graphen; manche Graphen sind "Beinahe-Bäume": http://www.caida.org/tools/visualization/walrus/ @ 20040416.06:25h MESZ, Abschnitt "Description":
Was ist ein Graph?[/wrs]
Ein Graph ist ein Gegenstand, der aus Knoten und Kanten besteht. Die Kanten verbinden entweder zwei verschiedene Knoten miteinander oder einen Knoten mit sich selbst (vgl. u.a. Quelle). Daraus ergibt sich, dass jeder Knoten mit beliebig vielen anderen Knoten verbunden sein kann. Graphen stellen also eine abstrakte Form dar, Strukturen zu beschreiben. Entsprechend werden sie häufig "zur Veranschaulichung von Relationen, insbesondere von Ordnungsrelationen", genutzt (u.a. Quelle).
"In der Graphentheorie versteht man unter einem Graphen ein Gebilde, das aus Punkten ('Ecken') und Linien ('Kanten') besteht, wobei die Linien zwei verschiedene Punkte oder einen Punkt mit sich selbst verbinden. Graphen dieser Art dienen z.B. zur Veranschaulichung von Relationen, insbesondere von Ordnungsrelationen."
Quelle:
Duden Rechnen und Mathematik, Lektorat des B.-I.-Wissenschaftsverlages unter Leitung von Hermann Engesser. Bearb. von Harald Scheid. – 5. überarb. Aufl. – Mannheim; Leipzig; Wien; Zürich. Dudenverl. 1994. S. 242, Spalte 1
Was ist ein Graph?
http://www-cse.stanford.edu/classes/cs200/Scribes/Tamara_Munzner.html @ 20040416.05:50h MESZ, Abschnitt "Conceptual Background":
Graphs are collections of nodes, and edges (links between nodes). Graphs can be used to represent (...} such complicated networks as the World Wide Web and all of its respective sites and links.
Was verbindet einen Baum mit einem Graphen?
Manche Graphen können Bäume sein - nicht alle Bäume sind Graphen; manche Graphen sind "Beinahe-Bäume": http://www.caida.org/tools/visualization/walrus/ @ 20040416.06:25h MESZ, Abschnitt "Description":
[...] Walrus is best suited to visualizing moderately sized graphs that are nearly trees.
Labels:
Baum,
Gegenstand,
Graphen,
Graphentheorie,
Relation,
Tamara Munzner,
Visualisierung,
Walrus
Glossar: Deskriptor
"Descriptor - A word or phrase used as a subject heading. It is part of a controlled vocabulary used for a specific database. Compare with Subject Headings, Keyword Searching." (Quelle)
"[Deskriptor:] Eine Vorzugsbenennung in Thesauri zur Literaturerschließung, die dazu dient bestimmte Dokumente, bei Kenntnis des Thesaurus, rascher und gezielter auffinden zu können. Deskriptoren können als Sammelbenennung für eine Äquivalenzklasse angesehen werden, in der alle synonym verwendeten Nichtdeskriptoren subsummiert sind." (Quelle)
[wrs]
Ein Deskriptor ist eine Sammelbennenung einer Äquivalenzklasse. Eine Äquivalenzklasse umfasst dabei alle synonym verwendeten Nichtdeskriptoren.
[/wrs]
"[Deskriptor:] Eine Vorzugsbenennung in Thesauri zur Literaturerschließung, die dazu dient bestimmte Dokumente, bei Kenntnis des Thesaurus, rascher und gezielter auffinden zu können. Deskriptoren können als Sammelbenennung für eine Äquivalenzklasse angesehen werden, in der alle synonym verwendeten Nichtdeskriptoren subsummiert sind." (Quelle)
[wrs]
Ein Deskriptor ist eine Sammelbennenung einer Äquivalenzklasse. Eine Äquivalenzklasse umfasst dabei alle synonym verwendeten Nichtdeskriptoren.
[/wrs]
Reflexion: DA vs "Use of Thesauri in the Full-Text Environment"
Inwieweit läßt sich "Use of Thesauri in the Full-Text Environment" für die DA verwenden?
Die Autorin geht darauf ein, wie sich Thesauri in Zusammenhang mit/gegenüber Volltext-Suchwerkzeugen verhalten. – Thema der DA ist die Visualisierung von Thesaurus-Strukturen.
Die Autorin geht darauf ein, wie sich Thesauri in Zusammenhang mit/gegenüber Volltext-Suchwerkzeugen verhalten. – Thema der DA ist die Visualisierung von Thesaurus-Strukturen.
- Elementar-Bausteine eines Thesaurus: Synonyme.
- Anwendungsgebiete der Thesauri: Indexierung, Retrieval
- (evtl. der Nutzen der über die Synonymbeziehung hinausgehenden Relationen für den Suchenden; zum "Auspolstern"//als "Plüsch")
- Thesauri als Hilfsmittel, sich in Begriffsfeldern zurechtzufinden
- und, ob das erreicht wurde: für Suchende sagt die Autorin hier ganz klar: Nein, das wurde nicht erreicht, da Thesauri in Retrievalumgebungen schlecht implementiert sind
- Nutzen von Thesauri: Retrieval
- (evtl. verbleibende Daseinsberechtigung für Thesauri: Zugang zu nicht-digitalen Dokumenten)
- Gründe, die die Autorin für Zweifel daran anführt, dass Thesauri ihren Zweck in Hinblick auf Suchende erfüllen
- seltene Nutzung von Thesauri
- Unebenheiten bei der Nutzung von Thesauri
--> Dies kann von Standalone-Thesaurus-Visualisierer nicht erreicht werden; bei Thes'mgmt'softwares ist das mglw. das geringere Problem, denn im Hinblick auf die Indexer nennt die Autorin weniger Probleme – dies aber mglw. vor dem HG, dass sie auf Endnutzer fokussiert.
Labels:
Begriff,
Indexierung,
Information Retrieval,
Relation,
Synonyme,
Thesaurus
Paraphrase/Exzerpt: Use of Thesauri in the Full-Text Environment: insgesamt zusammengefasst
Introduction
Die Autorin ist der Auffassung, dass Thesauri verändert werden müssen, damit sie für das Information Retrieval wertvoll bleiben. Synonymlisten sind das Minimum für das Information Retrieval. In dieser Weise werden "Thesauri" am häufigsten bereitgestellt. Diesen Synonymlisten mangelt es daran, ähnliche Begriffe aufzeigen zu können: Sie vermögen lediglich andere Bezeichnungen auszuweisen.
Der Thesaurus wird in der Indexierung verwendet, um Indexterme zu vergeben. Dem Suchenden bietet der Thesaurus weitergehende Arten von Relationen, über die mit dem betreffenden Begriff in Beziehung stehende Begriffe gefunden werden können. Die Autorin nennt den Thesaurus ein Hilfsmittel, sich in Begriffsfeldern zurechtzufinden, dort zu navigieren.
Thesauri wurden benötigt, um bibliographischen Datensätzen Indexterme zuzuordnen, um die betreffenden Datensätze überhaupt nochmal wiederfinden zu können: Volltext fehlte, daher waren Indexterme absolut erforderlich und hohe Qualität bei der Vergabe der Indexterme geradezu zwingend.
Nicht jede Information ist digital verfügbar: das betrifft v.a. Texte aus Zeiten vor Erfindung des Computers. Aber auch heute noch erscheinen machne Publikationen ausschließlich als Printprodukte. - Die Autorin reduziert die verbleibende Daseinsberechtigung von Thesauri und Indexierung darauf, Zugang zu diesen nicht-digitalen Dokumenten zu ermöglichen.
Thesauri And Search Engines
Thesauri kommen sowohl beim Abrufen von Information als auch beim ("storage") zum Einsatz.
Die Autorin unterscheidet zwei Arten von Werkzeugen, die den Zugriff auf Volltexte ermöglichen: "exact-match (boolean)"-Suchsysteme und Statistik-basierte Suchsysteme. [wrs, pauschalisiert gesprochen:] Beide liefern in etwa dieselbe Zahl relevanter Treffer, doch ihre Ergebnismengen unterscheiden sich deutlich.
Use of Thesauri in Searching (1-5)
Bisher galt, das Thesauri eingesetzt wurden, um Terme zu erhalten: Der Indexierende für die Zuordnung (von Indextermen) zu Dokumenten, der Suchende für die Suche. Ob letzterer Zweck erfüllt/erreicht wird, erscheint zweifelhaft. Die Autorin führt Gründe an.
Thesauri werden von Suchenden zu selten genutzt. Die Autorin nennt als mögliche Ursache Unebenheiten, die auftreten, wenn man einen Thesaurus einsetzen will und schlägt als Gegenmaßnahme vor, diese Unebenheiten zu beseitigen. Die Autorin erwähnt eine Technik, einen Thesaurus dergestalt zu nutzen, dass der Recall zunimmt, ohne dass die Precision wesentlich darunter leidet. Die Autorin geht mit einem Absatz auf Endnutzer-Thesauri ein, die in Zshg. dieser DA aber vermutlich keine Rolle spielen werden.
Use of Thesauri in Searching (6+7)
Bis vor kurzem scheint man, nach Auffassung der Autorin, nicht erkannt zu haben, dass bei wachsender Volltext-Menge der Bedarf des Nutzers an Unterstützung und Navigation selbst dann wächst, wenn ein leistungsstarkes Suchwerkzeug bereitsteht.
Die Autorin erwähnt Semantische Netze als Ansatz, die Entwicklung von Enduser-Thesauri zu umgehen, zeigt aber gleichzeitig auf, dass dieser Ansatz die beabsichtigte Wirkung verfehlt hat.
(Quelle @ 20040604-05. _, Auszüge aus den Abschnitten "Introduction" bis "Use of Thesauri in Searching"; bereits paraphrasierte/exzerpierte Versionen dieser Abschnitte: Introduction (Abs. 1-6), Thesauri And Search Engines (Abs. 1+2), Use of Thesauri in Searching (Abs. 1-5, 6+7))
Die Autorin ist der Auffassung, dass Thesauri verändert werden müssen, damit sie für das Information Retrieval wertvoll bleiben. Synonymlisten sind das Minimum für das Information Retrieval. In dieser Weise werden "Thesauri" am häufigsten bereitgestellt. Diesen Synonymlisten mangelt es daran, ähnliche Begriffe aufzeigen zu können: Sie vermögen lediglich andere Bezeichnungen auszuweisen.
Der Thesaurus wird in der Indexierung verwendet, um Indexterme zu vergeben. Dem Suchenden bietet der Thesaurus weitergehende Arten von Relationen, über die mit dem betreffenden Begriff in Beziehung stehende Begriffe gefunden werden können. Die Autorin nennt den Thesaurus ein Hilfsmittel, sich in Begriffsfeldern zurechtzufinden, dort zu navigieren.
Thesauri wurden benötigt, um bibliographischen Datensätzen Indexterme zuzuordnen, um die betreffenden Datensätze überhaupt nochmal wiederfinden zu können: Volltext fehlte, daher waren Indexterme absolut erforderlich und hohe Qualität bei der Vergabe der Indexterme geradezu zwingend.
Nicht jede Information ist digital verfügbar: das betrifft v.a. Texte aus Zeiten vor Erfindung des Computers. Aber auch heute noch erscheinen machne Publikationen ausschließlich als Printprodukte. - Die Autorin reduziert die verbleibende Daseinsberechtigung von Thesauri und Indexierung darauf, Zugang zu diesen nicht-digitalen Dokumenten zu ermöglichen.
Thesauri And Search Engines
Thesauri kommen sowohl beim Abrufen von Information als auch beim ("storage") zum Einsatz.
Die Autorin unterscheidet zwei Arten von Werkzeugen, die den Zugriff auf Volltexte ermöglichen: "exact-match (boolean)"-Suchsysteme und Statistik-basierte Suchsysteme. [wrs, pauschalisiert gesprochen:] Beide liefern in etwa dieselbe Zahl relevanter Treffer, doch ihre Ergebnismengen unterscheiden sich deutlich.
Use of Thesauri in Searching (1-5)
Bisher galt, das Thesauri eingesetzt wurden, um Terme zu erhalten: Der Indexierende für die Zuordnung (von Indextermen) zu Dokumenten, der Suchende für die Suche. Ob letzterer Zweck erfüllt/erreicht wird, erscheint zweifelhaft. Die Autorin führt Gründe an.
Thesauri werden von Suchenden zu selten genutzt. Die Autorin nennt als mögliche Ursache Unebenheiten, die auftreten, wenn man einen Thesaurus einsetzen will und schlägt als Gegenmaßnahme vor, diese Unebenheiten zu beseitigen. Die Autorin erwähnt eine Technik, einen Thesaurus dergestalt zu nutzen, dass der Recall zunimmt, ohne dass die Precision wesentlich darunter leidet. Die Autorin geht mit einem Absatz auf Endnutzer-Thesauri ein, die in Zshg. dieser DA aber vermutlich keine Rolle spielen werden.
Use of Thesauri in Searching (6+7)
Bis vor kurzem scheint man, nach Auffassung der Autorin, nicht erkannt zu haben, dass bei wachsender Volltext-Menge der Bedarf des Nutzers an Unterstützung und Navigation selbst dann wächst, wenn ein leistungsstarkes Suchwerkzeug bereitsteht.
Die Autorin erwähnt Semantische Netze als Ansatz, die Entwicklung von Enduser-Thesauri zu umgehen, zeigt aber gleichzeitig auf, dass dieser Ansatz die beabsichtigte Wirkung verfehlt hat.
(Quelle @ 20040604-05. _, Auszüge aus den Abschnitten "Introduction" bis "Use of Thesauri in Searching"; bereits paraphrasierte/exzerpierte Versionen dieser Abschnitte: Introduction (Abs. 1-6), Thesauri And Search Engines (Abs. 1+2), Use of Thesauri in Searching (Abs. 1-5, 6+7))
Paraphrase/Exzerpt: Use of Thesauri in the Full-Text Environment: Use of Thesauri in Searching, Abs.6+7
"Use of Thesauri in the Full-Text Environment", Abschnitt "Use of Thesauri in Searching"
Abs. 6
Endnutzer-Thesauri haben keine weite Verbreitung gefunden: Thesauri zu entwickeln, ist per se teuer. Dann noch einen Endnutzer-Thesaurus hinzuzufügen, würde weitere Kosten verursachen. - Gleichzeitig scheint man bis vor Kurzem nicht verstanden zu haben, dass bei wachsender Volltext-Menge auch der Bedarf des Nutzers an Unterstützung und Navigation auch dann wächst, wenn ein kraftvolles Suchwerkzeug bereitsteht.
Abs. 7
[so lala paraphrasiert] Ein semantisches Netz würde, nach Auffassung der Autorin, in etwa das Gleiche leisten wie ein Endnutzer-Thesaurus, aber ungefähr gleichteuer in der Entwicklung. Existierende semantische Netze, etwa WordNet, hat Retrieval-Ergebnisse nicht wesentlich verbessert, vielleicht - nach Ansicht der Autorin - deswegen nicht, weil der Fokus der betreffenden semantischen Netze nicht mit denen der Gruppe der Suchenden übereinstimmt. [/so lala paraphrasiert]
(Quelle @ 20040604-07. _, Abschnitt "Use of Thesauri in Searching", ...)
Abs. 6
Endnutzer-Thesauri haben keine weite Verbreitung gefunden: Thesauri zu entwickeln, ist per se teuer. Dann noch einen Endnutzer-Thesaurus hinzuzufügen, würde weitere Kosten verursachen. - Gleichzeitig scheint man bis vor Kurzem nicht verstanden zu haben, dass bei wachsender Volltext-Menge auch der Bedarf des Nutzers an Unterstützung und Navigation auch dann wächst, wenn ein kraftvolles Suchwerkzeug bereitsteht.
Abs. 7
[so lala paraphrasiert] Ein semantisches Netz würde, nach Auffassung der Autorin, in etwa das Gleiche leisten wie ein Endnutzer-Thesaurus, aber ungefähr gleichteuer in der Entwicklung. Existierende semantische Netze, etwa WordNet, hat Retrieval-Ergebnisse nicht wesentlich verbessert, vielleicht - nach Ansicht der Autorin - deswegen nicht, weil der Fokus der betreffenden semantischen Netze nicht mit denen der Gruppe der Suchenden übereinstimmt. [/so lala paraphrasiert]
(Quelle @ 20040604-07. _, Abschnitt "Use of Thesauri in Searching", ...)
Paraphrase/Exzerpt: Use of Thesauri in the Full-Text Environment: Use of Thesauri in Searching, Abs. 1-5
"Use of Thesauri in the Full-Text Environment", Abschnitt "Use of Thesauri in Searching":
Abs. 1
In the traditional scenario, an indexer uses the thesaurus to select index terms for inclusion in the document record. Then the searcher, hopefully referring to the same thesaurus, selects terms which seem likely to produce relevant results, and searches the indexing, retrieving on the basis of exact match. Even if the searcher has not referred to the thesaurus, s/he is aided by the indexing because if the query words appear in the indexing, then all documents indexed with those words will be retrieved, whether the words happen to appear in the text or not.
Im traditionellen Szenario benutzt ein Indexer den Thesaurus, um Indexterme auszuwählen, die zu dem Dokumentdatensatz hinzugefügt werden sollen. Der Suchende, der sich hoffentlich (!) auf denselben Thesaurus bezieht, wählt Terme aus, die danach aussehen, relevante Ergenisse produzieren zu können, durchsucht das Indexierte und erhält ein Ergebnis auf Basis eines exakten Treffers. Selbst wenn der Suchende sich nicht auf den Thesaurus bezogen hat, erhält er durch die Indexierung Unterstützung, denn wenn die Suchwörter in der Indexierung erscheinen, dann werden alle Begriffe, die mit diesen Wörtern indexiert wurden, geliefert ("retrieved"), gleichgültig, ob die Wörter im Text erscheinen oder nicht.
[==] Herkömmlicherweise ordnet der Indexer einem Dokument Indexterme zu. Diese wählt er aus einem Thesaurus aus. - Der Suchende setzt einen Thesaurus ein, um Terme für die Suche zu erhalten. ...
Abs. 2
The basic design of thesauri to date, then, has been as indexing aids, with the expectation that searchers would be able to use these aids as a guide to searching. The notation used in term relationships is abstruse; the fact that "BT" and "NT" mean that two terms are related hierarchically is obvious only to specialists. Furthermore, database producers frequently do not mount their thesauri on their search systems. And even if the thesaurus is mounted, the search system may not support the full range of navigational information. In other words, the thesaurus is an indexing aid which we hope can also be used for searching, but we frequently haven't put much effort into making this use possible, let alone easy.
Die grundlegende Gestalt von Thesauri war bisher, Indexierungshilfen [zu geben], mit der Annahmne, dass Suchende fähig sein würden, diese Hilfen als Leitung/Führung durch die Suche zu nutzen. Die Notation, die in Begriffsrelationen verwendet wird, ist - nach Auffassung der Autorin - abstrus. Daß "OB" und "UB" bedeutet, dass zwei Begriffe in hierarchischer Beziehung zueinander stehen ist ausschließlich für Spezialisten offensichtlich. [wrs: 99% ACK!] Darüberhinaus bauen Datenbankhersteller ihre Thesauri häufig nicht in ihre Suchsysteme ein. Und selbst wenn der Thesaurus eingebaut ist, unterstützt das Suchsystem nicht den vollen Umfang navigationaler Information. Mit anderen Worten: Der Thesaurus ist eine Indexierungshilfe, von dem man hofft, dass sie auch für die Suche eingesetzt werden kann, aber häufig wird nicht allzu viel Aufwand darauf verwendet, dies auch wirklich zu ermöglichen.
[==] Der beabsichtigte Zweck von Thesauri war bisher zweigeteilt: Auf der einen Seite sollte er als Indexierungshilfe dienen, auf der anderen Seite dem Suchenden Suchbegriffe bieten. [Exzerpierfehler: Letzteres lässt sich aus obiger Übersetzung nicht herauslesen!] Praktisch erscheint letzterer Zweck [im Hinblick auf den Einsatz von Thesauri in Suchmaschinen] fraglich, da die verwendeten Kennungen nur Spezialisten geläufig sind, Datenbankhersteller ihre Thesauri häufig nicht in die Suchsysteme einbauen und falls doch, dann u.U. nur unvollständig unterstützen: Kennungen wie "OB"/"UB" zeigen ausschließlich dem Spezialisten, dass hiermit zwei in hierarchischer Relation zueinander stehende Begriffe gemeint sind (Ober- und Unterbegriff); unvollständige Unterstützung eines Thesaurus' im Suchsystem kann darauf hinauslaufen, dass nicht alle Relationstypen zur Verfügung stehen, obwohl sie im Thesaurus selbst enthalten sind.
Abs. 3
Thesauri are known to be underused by searchers; this is probably due at least partly to the fact that the thesaurus for a database is unlikely to be readily available to them. Even if it is available, it may be only in paper form, or as an online list with little or no user aid in the interface. Even without significant changes in the nature of the thesaurus itself, provision of effective thesaurus navigation tools in interfaces to search systems should increase searcher use substantially. Permitting the searcher to switch seamlessly between navigating the thesaurus and searching the database can only improve access.
Bekannt ist, dass Thesauri von Suchenden zu selten genutzt werden; dies liegt - laut der Autorin - vermutlich (!), wenigstens zumindest an dem Umstand, dass der Thesaurus einer DB ihnen wahrscheinlich (!) nicht direkt bereit steht. Selbst wenn er bereit steht, kann es sein, dass er lediglich in Papierform vorliegt oder als eine Online-Liste mit wenig oder gar keiner (Nutzer-)Unterstützung in der Benutzerschnittstelle. Selbst ohne signifikante Änderungen in der Natur des Thesaurus' selbst, sollte die Bereitstellung effektiver Thesaurus-Navigation-Tools in (Nutzer-)Schnittstellen zu Suchsystemen die Nutzung durch Suchende substanziell steigern. Dem Suchenden zu erlauben, ohne Bruch zwischen Thesaurus-Navigation und Datenbanksuche umzuschalten, kann den Zugriff nur verbessern.
[==] Thesauri werden von Suchenden zu selten benutzt. Ursache dafür könnte, wie auch die autorin vermutet, sein, dass dem Suchenden der Thesaurus nicht unmittelbar zugänglich ist, wobei zugänglich hier weit gefasst wird: Daneben, dass mglw. gar kein Thesaurus bereitsteht, könnte auch einer in Papierform vorliegen oder auch online, aber online eben nicht so weit aufbereitet, dass auch ein Nicht-Spezialist damit zurechtkommt.
Die Autorin ist der Auffassung, dass die Nutzung von Thesauri bei der Suche steigen könnte, wenn effektive Thesaurus-Navigation-Tools bereitgestellt würden, die dem Suchenden erlauben würden, ohne Bruch von der Thesaurus-Navigation zur Datenbank-Suche zu gelangen.
Abs. 4
An obvious way in which a thesaurus can be applied directly in retrieval is to use the relationships as a means of expanding the search. Research, however, has shown that these relationships must be used with caution. In general, expanding a search to include the narrower terms tends to improve recall without great sacrifice in precision. Expanding to include broader or related terms, while it does improve recall, typically has a significant negative impact on precision.
Ein offensichtlicher Weg, auf dem ein Thesaurus direkt im Retrieval eingesetzt werden kann, ist, die Relationen einzusetzen, um die Suche zu verbreitern. Die Forschung hat aber gezeigt, dass diese Relationen mit Vorsicht eingesetzt werden müssen. Generell tendiert, eine Suche um Unterbegriffe zu erweitern, dazu, den Recall zu verbessern, ohne dafür sonderlich viel Precision zu opfern. Verbreiterung, um Ober- oder verwandet Begriffe einzubeziehen, hat, obwohl es den Recall erhöht, üblicherweise signifikant negativen Einfluss auf die Precision.
[==] Ein Thesaurus kann im Retrieval eingesetzt werden, indem die dort definierten Relationen eingesetztw erden, um die Suche zu verbreitern. Forschungsergebnisse deuten aber darauf hin, dass hierbei Vorsicht zu walten hat: Unterbegriffe in die Suche einzubeziehen, erhöht den Recall, ohne die Precision wesentlich zu beeinträchtigen -- Ober- und verwandte Begriffe einzubeziehen, erhöht den Recall, senkt die Precision aber signifikant.
Abs. 5
Over the years there have been proposals for end-user thesauri designed specifically to facilitate searching. An end-user thesaurus differs from a conventional thesaurus in two primary ways: its term inclusion and organization, and its displays. It is designed to reflect and organize the total specialized vocabulary of users in a field, rather than to provide a limited list of authorized terms. It gives more information about the scope of terms, and its displays are designed around the way in which users approach information (Anderson & Rowley, 1992; Bates, 1990).
Über die Jahre gab es Vorschläge für Endnutzer-Thesauri, die speziell darauf zugeschnitten waren, die Suche zu erleichtern. Ein Endnutzer-Thesaurus unterscheidet sich von einem konventionellen Thesaurus auf zwei primäre Weisen: hinsichtlich seiner Term-Inkludierung und -Organisation, sowie hinsichtlich seiner Anzeige. Er ist darauf zugeschnitten, das gesamte spezialisierte Vokabular von Benutzern eines Bereiches widerzuspiegeln und zu organisieren, anstatt eine begrenzte Liste kompetenter ("authorized") Terme bereitzustellen. Er gibt mehr Information über den Umfang von Termen, und seine Anzeigen sind entlang der Weisen angeordnet, in denen Nutzer an Informationen herangehen.
[==] Es gab verschiedene Vorschläge von Endnutzer-Thesauri, die die Suche erleichtern sollten. Endnutzer-Thesauri unterscheiden sich von konventionellen Thesauri primär dadurch, wie sie Terme organisieren und ggf. inkludieren und dadurch, wie sie diese Terme anzeigen. Doch spiegelt er das Fachvokabular wider und organisiert es, anstatt es auf eine kleine Auswahl daraus zu beschränken. ...
Hier geht's zu sehr in Richtung Thesuari für Laien, anstatt Thesauri für Spezialisten (Infowissenschaftler), daher verfolge ich die Übersetzung/Paraphrasierung/Exzerpierung hier nicht weiter.
(Quelle @ 20040604-06.46, Abschnitt "Use of Thesauri in Searching", Abs. 1-5)
Abs. 1
In the traditional scenario, an indexer uses the thesaurus to select index terms for inclusion in the document record. Then the searcher, hopefully referring to the same thesaurus, selects terms which seem likely to produce relevant results, and searches the indexing, retrieving on the basis of exact match. Even if the searcher has not referred to the thesaurus, s/he is aided by the indexing because if the query words appear in the indexing, then all documents indexed with those words will be retrieved, whether the words happen to appear in the text or not.
Im traditionellen Szenario benutzt ein Indexer den Thesaurus, um Indexterme auszuwählen, die zu dem Dokumentdatensatz hinzugefügt werden sollen. Der Suchende, der sich hoffentlich (!) auf denselben Thesaurus bezieht, wählt Terme aus, die danach aussehen, relevante Ergenisse produzieren zu können, durchsucht das Indexierte und erhält ein Ergebnis auf Basis eines exakten Treffers. Selbst wenn der Suchende sich nicht auf den Thesaurus bezogen hat, erhält er durch die Indexierung Unterstützung, denn wenn die Suchwörter in der Indexierung erscheinen, dann werden alle Begriffe, die mit diesen Wörtern indexiert wurden, geliefert ("retrieved"), gleichgültig, ob die Wörter im Text erscheinen oder nicht.
[==] Herkömmlicherweise ordnet der Indexer einem Dokument Indexterme zu. Diese wählt er aus einem Thesaurus aus. - Der Suchende setzt einen Thesaurus ein, um Terme für die Suche zu erhalten. ...
Abs. 2
The basic design of thesauri to date, then, has been as indexing aids, with the expectation that searchers would be able to use these aids as a guide to searching. The notation used in term relationships is abstruse; the fact that "BT" and "NT" mean that two terms are related hierarchically is obvious only to specialists. Furthermore, database producers frequently do not mount their thesauri on their search systems. And even if the thesaurus is mounted, the search system may not support the full range of navigational information. In other words, the thesaurus is an indexing aid which we hope can also be used for searching, but we frequently haven't put much effort into making this use possible, let alone easy.
Die grundlegende Gestalt von Thesauri war bisher, Indexierungshilfen [zu geben], mit der Annahmne, dass Suchende fähig sein würden, diese Hilfen als Leitung/Führung durch die Suche zu nutzen. Die Notation, die in Begriffsrelationen verwendet wird, ist - nach Auffassung der Autorin - abstrus. Daß "OB" und "UB" bedeutet, dass zwei Begriffe in hierarchischer Beziehung zueinander stehen ist ausschließlich für Spezialisten offensichtlich. [wrs: 99% ACK!] Darüberhinaus bauen Datenbankhersteller ihre Thesauri häufig nicht in ihre Suchsysteme ein. Und selbst wenn der Thesaurus eingebaut ist, unterstützt das Suchsystem nicht den vollen Umfang navigationaler Information. Mit anderen Worten: Der Thesaurus ist eine Indexierungshilfe, von dem man hofft, dass sie auch für die Suche eingesetzt werden kann, aber häufig wird nicht allzu viel Aufwand darauf verwendet, dies auch wirklich zu ermöglichen.
[==] Der beabsichtigte Zweck von Thesauri war bisher zweigeteilt: Auf der einen Seite sollte er als Indexierungshilfe dienen, auf der anderen Seite dem Suchenden Suchbegriffe bieten. [Exzerpierfehler: Letzteres lässt sich aus obiger Übersetzung nicht herauslesen!] Praktisch erscheint letzterer Zweck [im Hinblick auf den Einsatz von Thesauri in Suchmaschinen] fraglich, da die verwendeten Kennungen nur Spezialisten geläufig sind, Datenbankhersteller ihre Thesauri häufig nicht in die Suchsysteme einbauen und falls doch, dann u.U. nur unvollständig unterstützen: Kennungen wie "OB"/"UB" zeigen ausschließlich dem Spezialisten, dass hiermit zwei in hierarchischer Relation zueinander stehende Begriffe gemeint sind (Ober- und Unterbegriff); unvollständige Unterstützung eines Thesaurus' im Suchsystem kann darauf hinauslaufen, dass nicht alle Relationstypen zur Verfügung stehen, obwohl sie im Thesaurus selbst enthalten sind.
Abs. 3
Thesauri are known to be underused by searchers; this is probably due at least partly to the fact that the thesaurus for a database is unlikely to be readily available to them. Even if it is available, it may be only in paper form, or as an online list with little or no user aid in the interface. Even without significant changes in the nature of the thesaurus itself, provision of effective thesaurus navigation tools in interfaces to search systems should increase searcher use substantially. Permitting the searcher to switch seamlessly between navigating the thesaurus and searching the database can only improve access.
Bekannt ist, dass Thesauri von Suchenden zu selten genutzt werden; dies liegt - laut der Autorin - vermutlich (!), wenigstens zumindest an dem Umstand, dass der Thesaurus einer DB ihnen wahrscheinlich (!) nicht direkt bereit steht. Selbst wenn er bereit steht, kann es sein, dass er lediglich in Papierform vorliegt oder als eine Online-Liste mit wenig oder gar keiner (Nutzer-)Unterstützung in der Benutzerschnittstelle. Selbst ohne signifikante Änderungen in der Natur des Thesaurus' selbst, sollte die Bereitstellung effektiver Thesaurus-Navigation-Tools in (Nutzer-)Schnittstellen zu Suchsystemen die Nutzung durch Suchende substanziell steigern. Dem Suchenden zu erlauben, ohne Bruch zwischen Thesaurus-Navigation und Datenbanksuche umzuschalten, kann den Zugriff nur verbessern.
[==] Thesauri werden von Suchenden zu selten benutzt. Ursache dafür könnte, wie auch die autorin vermutet, sein, dass dem Suchenden der Thesaurus nicht unmittelbar zugänglich ist, wobei zugänglich hier weit gefasst wird: Daneben, dass mglw. gar kein Thesaurus bereitsteht, könnte auch einer in Papierform vorliegen oder auch online, aber online eben nicht so weit aufbereitet, dass auch ein Nicht-Spezialist damit zurechtkommt.
Die Autorin ist der Auffassung, dass die Nutzung von Thesauri bei der Suche steigen könnte, wenn effektive Thesaurus-Navigation-Tools bereitgestellt würden, die dem Suchenden erlauben würden, ohne Bruch von der Thesaurus-Navigation zur Datenbank-Suche zu gelangen.
Abs. 4
An obvious way in which a thesaurus can be applied directly in retrieval is to use the relationships as a means of expanding the search. Research, however, has shown that these relationships must be used with caution. In general, expanding a search to include the narrower terms tends to improve recall without great sacrifice in precision. Expanding to include broader or related terms, while it does improve recall, typically has a significant negative impact on precision.
Ein offensichtlicher Weg, auf dem ein Thesaurus direkt im Retrieval eingesetzt werden kann, ist, die Relationen einzusetzen, um die Suche zu verbreitern. Die Forschung hat aber gezeigt, dass diese Relationen mit Vorsicht eingesetzt werden müssen. Generell tendiert, eine Suche um Unterbegriffe zu erweitern, dazu, den Recall zu verbessern, ohne dafür sonderlich viel Precision zu opfern. Verbreiterung, um Ober- oder verwandet Begriffe einzubeziehen, hat, obwohl es den Recall erhöht, üblicherweise signifikant negativen Einfluss auf die Precision.
[==] Ein Thesaurus kann im Retrieval eingesetzt werden, indem die dort definierten Relationen eingesetztw erden, um die Suche zu verbreitern. Forschungsergebnisse deuten aber darauf hin, dass hierbei Vorsicht zu walten hat: Unterbegriffe in die Suche einzubeziehen, erhöht den Recall, ohne die Precision wesentlich zu beeinträchtigen -- Ober- und verwandte Begriffe einzubeziehen, erhöht den Recall, senkt die Precision aber signifikant.
Abs. 5
Over the years there have been proposals for end-user thesauri designed specifically to facilitate searching. An end-user thesaurus differs from a conventional thesaurus in two primary ways: its term inclusion and organization, and its displays. It is designed to reflect and organize the total specialized vocabulary of users in a field, rather than to provide a limited list of authorized terms. It gives more information about the scope of terms, and its displays are designed around the way in which users approach information (Anderson & Rowley, 1992; Bates, 1990).
Über die Jahre gab es Vorschläge für Endnutzer-Thesauri, die speziell darauf zugeschnitten waren, die Suche zu erleichtern. Ein Endnutzer-Thesaurus unterscheidet sich von einem konventionellen Thesaurus auf zwei primäre Weisen: hinsichtlich seiner Term-Inkludierung und -Organisation, sowie hinsichtlich seiner Anzeige. Er ist darauf zugeschnitten, das gesamte spezialisierte Vokabular von Benutzern eines Bereiches widerzuspiegeln und zu organisieren, anstatt eine begrenzte Liste kompetenter ("authorized") Terme bereitzustellen. Er gibt mehr Information über den Umfang von Termen, und seine Anzeigen sind entlang der Weisen angeordnet, in denen Nutzer an Informationen herangehen.
[==] Es gab verschiedene Vorschläge von Endnutzer-Thesauri, die die Suche erleichtern sollten. Endnutzer-Thesauri unterscheiden sich von konventionellen Thesauri primär dadurch, wie sie Terme organisieren und ggf. inkludieren und dadurch, wie sie diese Terme anzeigen. Doch spiegelt er das Fachvokabular wider und organisiert es, anstatt es auf eine kleine Auswahl daraus zu beschränken. ...
Hier geht's zu sehr in Richtung Thesuari für Laien, anstatt Thesauri für Spezialisten (Infowissenschaftler), daher verfolge ich die Übersetzung/Paraphrasierung/Exzerpierung hier nicht weiter.
(Quelle @ 20040604-06.46, Abschnitt "Use of Thesauri in Searching", Abs. 1-5)
Labels:
Exzerpt,
Indexierung,
Information Retrieval,
Jessica Milstead,
Nutzen,
Thesaurus
Paraphrase/Exzerpt: Use of Thesauri in the Full-Text Environment: Thesauri And Search Engines, Abs. 1+2
"Use of Thesauri in the Full-Text Environment", Abschnitt "Thesauri And Search Engines":
Abs. 1
Thesauri actually have a place at both ends of the information access process, at both storage and retrieval. The amount of electronically accessible full text is so immense, and is growing so fast, that users need all the help they can get in accessing it. The explosive growth of Web search engines, with their primitive algorithms, has had some rather unfortunate effects, to my mind. Some of these engines appear to have been developed by people who saw a need, but who had not the vaguest idea that there was already a history of development of tools to fulfill similar needs. There is little evidence that some of these developers had ever used either Dialog or a library catalog.
Tatsächlich haben Thesauri ihren Platz an beiden Enden des Prozesses des Informationszugriffs, beim Hinterlegen/Ablegen/Speichern und beim Retrieval. Die Menge elektronisch zugreifbaren Volltextes ist so immens und so schnell wachsend, dass Nutzer alle Hilfe benötigen, die sie bekommen können, um diese Menge von Volltext erreichen zu können. Das explosive Wachstum von Websuchmaschinen mit ihren primitiven Algorithmen hatten nach Meinung der Autorin ein paar ziemlich unglückliche Seiteneffekte: Einige dieser Maschinen scheinen, nach Ansicht der Autorin, von Leuten entwickelt worden zu sein, die einen Bedarf gesehen haben, die aber nicht die entfernteste Idee hatten, dass bereits eine Vergangenheit der Entwicklung von Werkezugen existierte, deren Ziel war, ähnliche Bedürfnisse zu decken. Es gibt wenig Anzeichen, daß irgendeiner dieser Entwickler jemals Dialog oder einen Bibliothekskatalog genutzt hat.
[==] Thesauri kommen sowohl beim Einlagern ("storage") als auch beim Abrufen von Informationen zum Einsatz. Die Autorin ist der Auffassung, dass die Entwickler der Websuchmaschinen nicht den Hauch einer Ahnung hatten, dass die Entwicklung von entsprechender (Wiederfinde-)Werkzeuge bereits eine lange Tradition hat.
Abs. 2
We should distinguish kinds of tools for facilitating access to full text on the basis of the attention they give to semantics. Older, exact-match (Boolean) systems give no attention to semantics. The search terms must appear in the document for it to be retrieved; if a term appears at all the document will be retrieved regardless of whether the term is important to the meaning of the document or not. Another approach relies on statistical information -- co-occurrence of words in the document, frequency, etc. Boolean and statistically-based systems have been found to have comparable retrieval performance, but to produce very different retrieval sets. That is, searches of the same database using a Boolean engine and a statistically-based one often produce about the same number of relevant hits, but there may be little overlap between the two sets of hits.
Auf Basis der Aufmerksamkeit, die sie der Semantik widmen, sollten wir (!) verschiedene Arten von Werkzeugen unterscheiden, die den Zugriff auf Volltexte erleichtern. Ältere buchstabengetreue boolsche Systeme ("exact-match (Boolean) systems") schenkten Semantik keine Aufmerksamkeit: Die Suchterme müssen in dem Dokument erscheinen, damit es geliefert ("retrieved") wird; wenn der Term in dem Dokument erscheint, wird das Dokument unabhängig davon geliefert, ob der Term wichtig für die Bedeutung des Dokumentes ist oder nicht. Ein anderer Ansatz vertraut auf statistische Information -- gemeinsames Auftreten von Wörtern im Dokument, Häufigkeit etc. Man hat erkannt, dass boolsche und Statistik-basierte Systeme eine vergleichbare Retrieval-Performance haben, dass sie aber sehr verschiedene Ergebnismengen produzieren, d.h. beide Verfahren, angewandt auf dieselbe Datenbank, führen häufig zu Treffermengen mit etwa gleich vielen relevanten Treffern, doch die Trefermengen überschneiden einander nur geringfügig.
[==] Die Autorin schlägt vor, verschiedene Arten von Werkzeugen zu unterscheiden. Als Kriterium für die Differenzierung legt sie dabei die Aufmerksamkeit an, mit der verschiedene Werkzeuge die Semantik berücksichtigen: Exact-Match-Systeme schenken der Semantik keine Aufmerksamkeit (Treffer, wenn Wort im Text enthalten, unabhängig davon, ob dieser im Text überhaupt eine Rolle spielt), Statistik-basierte Systeme beachten [wrs: zumindest] gemeinsam auftretende Wörter, Häufigkeit von Wörtern u.a. "Man hat erkannt, dass boolsche und Statistik-basierte Systeme eine vergleichbare Retrieval-Performance haben" ("Boolean and statistically-based systems have been found to have comparable retrieval performance"), dass sie aber sehr verschiedene Ergebnismengen liefern, d.h. beide Verfahren, angewandt auf dieselbe Datenbank, führen "häufig zu einer etwa gleich großen Anzahl relevanter Treffer" ("often [...] about the same number of relevant hits"), doch die Treffermengen selbst überschneiden einander nur geringfügig.
Abs. 3-5
./.
(Quelle @ 20040604-05. _, Abschnitt "Thesauri And Search Engines", ...)
Abs. 1
Thesauri actually have a place at both ends of the information access process, at both storage and retrieval. The amount of electronically accessible full text is so immense, and is growing so fast, that users need all the help they can get in accessing it. The explosive growth of Web search engines, with their primitive algorithms, has had some rather unfortunate effects, to my mind. Some of these engines appear to have been developed by people who saw a need, but who had not the vaguest idea that there was already a history of development of tools to fulfill similar needs. There is little evidence that some of these developers had ever used either Dialog or a library catalog.
Tatsächlich haben Thesauri ihren Platz an beiden Enden des Prozesses des Informationszugriffs, beim Hinterlegen/Ablegen/Speichern und beim Retrieval. Die Menge elektronisch zugreifbaren Volltextes ist so immens und so schnell wachsend, dass Nutzer alle Hilfe benötigen, die sie bekommen können, um diese Menge von Volltext erreichen zu können. Das explosive Wachstum von Websuchmaschinen mit ihren primitiven Algorithmen hatten nach Meinung der Autorin ein paar ziemlich unglückliche Seiteneffekte: Einige dieser Maschinen scheinen, nach Ansicht der Autorin, von Leuten entwickelt worden zu sein, die einen Bedarf gesehen haben, die aber nicht die entfernteste Idee hatten, dass bereits eine Vergangenheit der Entwicklung von Werkezugen existierte, deren Ziel war, ähnliche Bedürfnisse zu decken. Es gibt wenig Anzeichen, daß irgendeiner dieser Entwickler jemals Dialog oder einen Bibliothekskatalog genutzt hat.
[==] Thesauri kommen sowohl beim Einlagern ("storage") als auch beim Abrufen von Informationen zum Einsatz. Die Autorin ist der Auffassung, dass die Entwickler der Websuchmaschinen nicht den Hauch einer Ahnung hatten, dass die Entwicklung von entsprechender (Wiederfinde-)Werkzeuge bereits eine lange Tradition hat.
Abs. 2
We should distinguish kinds of tools for facilitating access to full text on the basis of the attention they give to semantics. Older, exact-match (Boolean) systems give no attention to semantics. The search terms must appear in the document for it to be retrieved; if a term appears at all the document will be retrieved regardless of whether the term is important to the meaning of the document or not. Another approach relies on statistical information -- co-occurrence of words in the document, frequency, etc. Boolean and statistically-based systems have been found to have comparable retrieval performance, but to produce very different retrieval sets. That is, searches of the same database using a Boolean engine and a statistically-based one often produce about the same number of relevant hits, but there may be little overlap between the two sets of hits.
Auf Basis der Aufmerksamkeit, die sie der Semantik widmen, sollten wir (!) verschiedene Arten von Werkzeugen unterscheiden, die den Zugriff auf Volltexte erleichtern. Ältere buchstabengetreue boolsche Systeme ("exact-match (Boolean) systems") schenkten Semantik keine Aufmerksamkeit: Die Suchterme müssen in dem Dokument erscheinen, damit es geliefert ("retrieved") wird; wenn der Term in dem Dokument erscheint, wird das Dokument unabhängig davon geliefert, ob der Term wichtig für die Bedeutung des Dokumentes ist oder nicht. Ein anderer Ansatz vertraut auf statistische Information -- gemeinsames Auftreten von Wörtern im Dokument, Häufigkeit etc. Man hat erkannt, dass boolsche und Statistik-basierte Systeme eine vergleichbare Retrieval-Performance haben, dass sie aber sehr verschiedene Ergebnismengen produzieren, d.h. beide Verfahren, angewandt auf dieselbe Datenbank, führen häufig zu Treffermengen mit etwa gleich vielen relevanten Treffern, doch die Trefermengen überschneiden einander nur geringfügig.
[==] Die Autorin schlägt vor, verschiedene Arten von Werkzeugen zu unterscheiden. Als Kriterium für die Differenzierung legt sie dabei die Aufmerksamkeit an, mit der verschiedene Werkzeuge die Semantik berücksichtigen: Exact-Match-Systeme schenken der Semantik keine Aufmerksamkeit (Treffer, wenn Wort im Text enthalten, unabhängig davon, ob dieser im Text überhaupt eine Rolle spielt), Statistik-basierte Systeme beachten [wrs: zumindest] gemeinsam auftretende Wörter, Häufigkeit von Wörtern u.a. "Man hat erkannt, dass boolsche und Statistik-basierte Systeme eine vergleichbare Retrieval-Performance haben" ("Boolean and statistically-based systems have been found to have comparable retrieval performance"), dass sie aber sehr verschiedene Ergebnismengen liefern, d.h. beide Verfahren, angewandt auf dieselbe Datenbank, führen "häufig zu einer etwa gleich großen Anzahl relevanter Treffer" ("often [...] about the same number of relevant hits"), doch die Treffermengen selbst überschneiden einander nur geringfügig.
Abs. 3-5
./.
(Quelle @ 20040604-05. _, Abschnitt "Thesauri And Search Engines", ...)
Paraphrase/Exzerpt: Use of Thesauri in the Full-Text Environment: Introduction
"Use of Thesauri in the Full-Text Environment", Abschnitt "Introduction":
Abs. 1
IR hat sich i.d. jüngster Zeit durch die immens angewachsene Verfügbarkeit durchsuchbaren Volltextes - zzgl. der Suchmaschinen, die diesen Text durchsuchen können - dramatisch verändert. Daher stellt die Autorin sich die Frage, ob da [in dieser neuen IR-Umgebung] überhaupt noch Platz ist für Thesauri. Sie glaubt, dass da noch ein Platz für Thesauri - oder irgendwas in ihrer Art - ist, doch dass sie sich ändern müssen, damit sie wertvoll bleiben. Sie schränkt gleichzeitig ein, dass schwer vorherzusagen ist, welcher Art diese Änderungen sein müssen.
[==] IR hat sich durch die gewachsene Verfüg- und Durchsuchbarkeit immenser Mengen von Volltexten deutlich geändert. Die Autorin ist der Auffassung, dass Thesauri in diesem Kontext ihre Daseinsberechtigung nicht eingebüßt haben, aber verändert werden müssen, damit sie wertvoll bleiben. Welcher Art diese Änderungen sein müssen, nennt sie "schwer vorhersagbar" ("hard to predict").
Abs. 2
Die Autorin nennt einen Thesaurus "mehr als eine simple" Synonymliste, wobei sie statt des Terms "Synonym" lediglich "equivalence" verwendet ("more than a simple equivalence list"). Dieser Art "Thesaurus" wird von Textretrieval-Systemen am häufigsten bereitgestellt und ist "lebenswichtig" ("vital") für das effektive IR, aber nicht genug, da sie lediglich dazu geeignet seien, Begriffe auszudrücken, "die man schon im Kopf hat" ("which is already in the user's mind"), dem Nutzer aber keine Begriffe aufzeigen, die zu dem bereits bekannten in Bezug stehen -- die aber bei der Suche wertvoll sein könnten.
[==] Die Autorin hält "Thesauri" im Sinne von Synonymwörterbüchern für nicht ausreichend für das IR, da solche lediglich dazu geeignet seien, bereits bekannte Begriffe anders auszudrücken, nicht aber dazu, mit diesen Begriffen in Vbdg. stehende andere Begriffe zu finden. Diese anderen Begriffe aber könnten bei der Suche hilfreich sein.
Abs. 3
Ein echter Thesaurus bietet neben Synonymrealtionen auch andere Arten von Relationen, z.B. genus-species, und bietet "navigationale" Unterstützung durch Angaben zum Gültigkeitsbereich (Synonymzusätze?) und andere Hilfen. Die Autorin nennt einen Thesaurus ein Werkzeug, das dazu gedacht ist, Nutzern dabei zu helfen, ihren Weg durch Begriffsdatenbanken ("vocabulary databases") zu finden. Zusätzlich zu seiner herkömmlichen Anwendung als eine Instanz ("authority") für Terme, die bei der Indexierung der DB verwendet werden/zum Einsatz kommen, erinnert er den Nutzer an Terme, die er mglw. nicht bedacht hat.
[==] Bei der Indexierung wird der Thesaurus genutzt, um Indexterme zu vergeben. Dem (abfragenden) Nutzer bietet er (der Thesaurus), durch über die Synonymrelation hinausgehende Arten von Relationen, Hinweise auf weitere, bei der Suche potenziell nützliche Begriffe - und Terme. Die Autorin nennt den Thesaurus ein Werkzeug, das dazu gedacht ist, Nutzer darin zu unterstützen, durch Begriffsdatenbanken ("vocabulary databases") zu navigieren, d.h. um sich in Begriffsfeldern zurechtzufinden.
Abs. 4
The ANSI/NISO standard for thesauri (National Information Standards Organization, 1994) provides the best available information on what thesauri should do and how they should be built, but it predates the recent explosion of full text and powerful search engines, and it is not an adequate guide to future needs and potential.
Der ANSI/NISO-Standard für Thesauri bietet, laut der Autorin, die beste Information darüber, was Thesauri leisten sollen und wie sie erstellt werden sollen. Aber dieser Standard datiert die jüngste Explosion von Volltext und kraftvollen Suchmaschinen, und er ist kein adäquater Leitfaden für zukünftige Bedürfnisse und Potenzial.
[==] Laut der Autorin ist der ANSI/NISO-Standard für Thesauri die beste Informationsquelle dafür, was Thesauri leisten sollen und wie sie erstellt werden sollen, ist aber, nach Ansicht der Autorin, kein adäquater Leitfaden im Hinblick auf zukünftigen Bedarf und Potenzial...
Abs. 5
The first thesauri were produced before electronic searching became widely available, but their full development coincided with the growth of online bibliographic databases. The earliest electronic files consisted only of titles, bibliographic descriptions, and indexing; if you were lucky there were abstracts, but this was not to be taken for granted when storage space was a very precious commodity and acquiring anything in electronic form generally meant rekeying it. In this environment, indexing had to be of high quality if information was to be retrieved at all. Hence the obvious need for thesauri.
[==] Die ersten Thesauri entstanden, ehe digitales Suchen weitverbreitet war. Ihre Ausgestaltung vollzog sich zu Zeiten, in denen bibliographische Online-Datenbanken wuchsen. In dieser Zeit war Massenspeicher teuer und, Abstracts aufzunehmen, implizierte, dass diese abgetippt werden mussten. Daraus entstand der Bedarf nach Thesauri: Abstracts waren selten, und wenn man die Datensätze überhaupt nochmal wiederfinden wolle, musste die Indexierung von hoher Qualität sein. [wrs: Selten vorkommende Stichwörter hätte man vermutlich sehr selten überhaupt für die Suche verwendet, bei häufig vorkommenden Stichwörtern hätte man leicht einen riesigen Recall erhalten können, in dem die eigentlich interessanten Treffer untergehen konnten - so wie man heute bei Ergebnissen der Suchmaschinen spätestens nach Seite 3 der den Rest der Trefferliste verwirft.]
Abs.6
Today it is beginning to seem as if all information is available in full text. However, this is not true, nor will it be true in the immediate future. Vast numbers of legacy documents remain, and converting these to searchable text is an expensive, long-term proposition. Furthermore, many documents are still being produced only in printed form. Therefore, thesauri and indexing will continue to have a place at least for awhile in facilitating access to documents for which electronic text is not available. Their long-run value, however, depends on integration with full-text search.
Heutzutage beginnt der Eindruck zu entstehen, als ob alle Information als Volltext verfügbar wäre. Tatsächlich ist dies nicht wahr [nicht der Fall], es auch wird es nicht [auch nicht] in nächster Zukunft nicht wahr [der Fall] sein: Gewaltige Mengen von alter Dokumente ("legacy documents") [nicht-digitaler Dokumente] bleiben übrig ("remain"), und diese zu konvertieren, ist ein teures, langwieriges Geschäft. Abgesehen davon werden [auch heute] noch zahlreiche Dokumente ausschließlich in gedruckter Form produziert. Daher werden Thesauri und Indexierung - zumindest für eine Weile - noch einen Platz darin, den Zugriff auf Dokumente zu unterstützen, für die elektronischer Text nicht vorliegt. Allerdings hängt ihr langfristiger Wert davon ab, wie sehr sie mit Volltextsuche integrieren.
Diese Position war mir von anderen Autoren bislang nicht bekannt.
[==] Allmählich entwickelt sich der Eindruck, jede Information wäre als digitaler Volltext vefügbar - doch dieser Eindruck trügt, und daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern: Es existieren gewaltige Mengen von Text, die niemals in digitaler Form erschienen sind - etwa Dokumente aus Zeiten vor Erfindung des Computers. Daneben erscheinen noch heute zahlreiche Dokumente ausschließlich in gedruckter Form. Entsprechend haben, laut der Autorin, Thesauri und Indexierung zumindest noch für eine Weile eine Daseinsberechtigung darin, den Zugang zu solchen Dokumenten zu erleichtern, die eben nicht als Volltext vorliegen. Dabei macht die Autorin den langfristigen Wert beider davon abhängig, wie sehr sie mit der Volltextsuche integrieren. [wrs: Beachtenswert finde ich in diesem Zusammenhang, dass die Autorin Volltextsuche anscheinend als unabhängig von einer Indexierung betrachtet. - Meiner Meinung nach ist Indexierung wesentlicher Bestandteil auch der Volltextsuche: SQL - Standardabfragesprache auch moderner Datenbanken - stellt immer noch eine Mglk. bereit, einen Index über Tabellen der DB zu erstellen -- IMHO, aber noch nicht belegt, weil dadurch die Abfrage beschleunigt werden kann. Ohne Indexierung wäre IMO eine sequenzielle Suche erforderlich, die bis heute merklich langsamer ist als die über einen Index. -- Wobei sich letzlich kaum ausschließen lässt, dass durch immer schneller werdende Hardware irgendwann die Situation entsteht, dass ein Nutzer zwischen einer sequenziellen Suche und einer Suche vermittels eines Index'keinen Unterschied mehr bemerkt. Wie gesagt: IMO]
(Quelle @ 20040604-03.14..04.51, Abschnitt "Introduction", alle Absätze)
Abs. 1
IR hat sich i.d. jüngster Zeit durch die immens angewachsene Verfügbarkeit durchsuchbaren Volltextes - zzgl. der Suchmaschinen, die diesen Text durchsuchen können - dramatisch verändert. Daher stellt die Autorin sich die Frage, ob da [in dieser neuen IR-Umgebung] überhaupt noch Platz ist für Thesauri. Sie glaubt, dass da noch ein Platz für Thesauri - oder irgendwas in ihrer Art - ist, doch dass sie sich ändern müssen, damit sie wertvoll bleiben. Sie schränkt gleichzeitig ein, dass schwer vorherzusagen ist, welcher Art diese Änderungen sein müssen.
[==] IR hat sich durch die gewachsene Verfüg- und Durchsuchbarkeit immenser Mengen von Volltexten deutlich geändert. Die Autorin ist der Auffassung, dass Thesauri in diesem Kontext ihre Daseinsberechtigung nicht eingebüßt haben, aber verändert werden müssen, damit sie wertvoll bleiben. Welcher Art diese Änderungen sein müssen, nennt sie "schwer vorhersagbar" ("hard to predict").
Abs. 2
Die Autorin nennt einen Thesaurus "mehr als eine simple" Synonymliste, wobei sie statt des Terms "Synonym" lediglich "equivalence" verwendet ("more than a simple equivalence list"). Dieser Art "Thesaurus" wird von Textretrieval-Systemen am häufigsten bereitgestellt und ist "lebenswichtig" ("vital") für das effektive IR, aber nicht genug, da sie lediglich dazu geeignet seien, Begriffe auszudrücken, "die man schon im Kopf hat" ("which is already in the user's mind"), dem Nutzer aber keine Begriffe aufzeigen, die zu dem bereits bekannten in Bezug stehen -- die aber bei der Suche wertvoll sein könnten.
[==] Die Autorin hält "Thesauri" im Sinne von Synonymwörterbüchern für nicht ausreichend für das IR, da solche lediglich dazu geeignet seien, bereits bekannte Begriffe anders auszudrücken, nicht aber dazu, mit diesen Begriffen in Vbdg. stehende andere Begriffe zu finden. Diese anderen Begriffe aber könnten bei der Suche hilfreich sein.
Abs. 3
Ein echter Thesaurus bietet neben Synonymrealtionen auch andere Arten von Relationen, z.B. genus-species, und bietet "navigationale" Unterstützung durch Angaben zum Gültigkeitsbereich (Synonymzusätze?) und andere Hilfen. Die Autorin nennt einen Thesaurus ein Werkzeug, das dazu gedacht ist, Nutzern dabei zu helfen, ihren Weg durch Begriffsdatenbanken ("vocabulary databases") zu finden. Zusätzlich zu seiner herkömmlichen Anwendung als eine Instanz ("authority") für Terme, die bei der Indexierung der DB verwendet werden/zum Einsatz kommen, erinnert er den Nutzer an Terme, die er mglw. nicht bedacht hat.
[==] Bei der Indexierung wird der Thesaurus genutzt, um Indexterme zu vergeben. Dem (abfragenden) Nutzer bietet er (der Thesaurus), durch über die Synonymrelation hinausgehende Arten von Relationen, Hinweise auf weitere, bei der Suche potenziell nützliche Begriffe - und Terme. Die Autorin nennt den Thesaurus ein Werkzeug, das dazu gedacht ist, Nutzer darin zu unterstützen, durch Begriffsdatenbanken ("vocabulary databases") zu navigieren, d.h. um sich in Begriffsfeldern zurechtzufinden.
Abs. 4
The ANSI/NISO standard for thesauri (National Information Standards Organization, 1994) provides the best available information on what thesauri should do and how they should be built, but it predates the recent explosion of full text and powerful search engines, and it is not an adequate guide to future needs and potential.
Der ANSI/NISO-Standard für Thesauri bietet, laut der Autorin, die beste Information darüber, was Thesauri leisten sollen und wie sie erstellt werden sollen. Aber dieser Standard datiert die jüngste Explosion von Volltext und kraftvollen Suchmaschinen, und er ist kein adäquater Leitfaden für zukünftige Bedürfnisse und Potenzial.
[==] Laut der Autorin ist der ANSI/NISO-Standard für Thesauri die beste Informationsquelle dafür, was Thesauri leisten sollen und wie sie erstellt werden sollen, ist aber, nach Ansicht der Autorin, kein adäquater Leitfaden im Hinblick auf zukünftigen Bedarf und Potenzial...
Abs. 5
The first thesauri were produced before electronic searching became widely available, but their full development coincided with the growth of online bibliographic databases. The earliest electronic files consisted only of titles, bibliographic descriptions, and indexing; if you were lucky there were abstracts, but this was not to be taken for granted when storage space was a very precious commodity and acquiring anything in electronic form generally meant rekeying it. In this environment, indexing had to be of high quality if information was to be retrieved at all. Hence the obvious need for thesauri.
[==] Die ersten Thesauri entstanden, ehe digitales Suchen weitverbreitet war. Ihre Ausgestaltung vollzog sich zu Zeiten, in denen bibliographische Online-Datenbanken wuchsen. In dieser Zeit war Massenspeicher teuer und, Abstracts aufzunehmen, implizierte, dass diese abgetippt werden mussten. Daraus entstand der Bedarf nach Thesauri: Abstracts waren selten, und wenn man die Datensätze überhaupt nochmal wiederfinden wolle, musste die Indexierung von hoher Qualität sein. [wrs: Selten vorkommende Stichwörter hätte man vermutlich sehr selten überhaupt für die Suche verwendet, bei häufig vorkommenden Stichwörtern hätte man leicht einen riesigen Recall erhalten können, in dem die eigentlich interessanten Treffer untergehen konnten - so wie man heute bei Ergebnissen der Suchmaschinen spätestens nach Seite 3 der den Rest der Trefferliste verwirft.]
Abs.6
Today it is beginning to seem as if all information is available in full text. However, this is not true, nor will it be true in the immediate future. Vast numbers of legacy documents remain, and converting these to searchable text is an expensive, long-term proposition. Furthermore, many documents are still being produced only in printed form. Therefore, thesauri and indexing will continue to have a place at least for awhile in facilitating access to documents for which electronic text is not available. Their long-run value, however, depends on integration with full-text search.
Heutzutage beginnt der Eindruck zu entstehen, als ob alle Information als Volltext verfügbar wäre. Tatsächlich ist dies nicht wahr [nicht der Fall], es auch wird es nicht [auch nicht] in nächster Zukunft nicht wahr [der Fall] sein: Gewaltige Mengen von alter Dokumente ("legacy documents") [nicht-digitaler Dokumente] bleiben übrig ("remain"), und diese zu konvertieren, ist ein teures, langwieriges Geschäft. Abgesehen davon werden [auch heute] noch zahlreiche Dokumente ausschließlich in gedruckter Form produziert. Daher werden Thesauri und Indexierung - zumindest für eine Weile - noch einen Platz darin, den Zugriff auf Dokumente zu unterstützen, für die elektronischer Text nicht vorliegt. Allerdings hängt ihr langfristiger Wert davon ab, wie sehr sie mit Volltextsuche integrieren.
Diese Position war mir von anderen Autoren bislang nicht bekannt.
[==] Allmählich entwickelt sich der Eindruck, jede Information wäre als digitaler Volltext vefügbar - doch dieser Eindruck trügt, und daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern: Es existieren gewaltige Mengen von Text, die niemals in digitaler Form erschienen sind - etwa Dokumente aus Zeiten vor Erfindung des Computers. Daneben erscheinen noch heute zahlreiche Dokumente ausschließlich in gedruckter Form. Entsprechend haben, laut der Autorin, Thesauri und Indexierung zumindest noch für eine Weile eine Daseinsberechtigung darin, den Zugang zu solchen Dokumenten zu erleichtern, die eben nicht als Volltext vorliegen. Dabei macht die Autorin den langfristigen Wert beider davon abhängig, wie sehr sie mit der Volltextsuche integrieren. [wrs: Beachtenswert finde ich in diesem Zusammenhang, dass die Autorin Volltextsuche anscheinend als unabhängig von einer Indexierung betrachtet. - Meiner Meinung nach ist Indexierung wesentlicher Bestandteil auch der Volltextsuche: SQL - Standardabfragesprache auch moderner Datenbanken - stellt immer noch eine Mglk. bereit, einen Index über Tabellen der DB zu erstellen -- IMHO, aber noch nicht belegt, weil dadurch die Abfrage beschleunigt werden kann. Ohne Indexierung wäre IMO eine sequenzielle Suche erforderlich, die bis heute merklich langsamer ist als die über einen Index. -- Wobei sich letzlich kaum ausschließen lässt, dass durch immer schneller werdende Hardware irgendwann die Situation entsteht, dass ein Nutzer zwischen einer sequenziellen Suche und einer Suche vermittels eines Index'keinen Unterschied mehr bemerkt. Wie gesagt: IMO]
(Quelle @ 20040604-03.14..04.51, Abschnitt "Introduction", alle Absätze)
Dienstag, Juni 01, 2004
Evaluationskriterium: Wie umfangreich können die Graphen sein (Anzahl der Knoten, Kanten), die von dem jeweiligen Visualisierer gehandhabt werden könn
Wie umfangreich können die Graphen sein (Anzahl der Knoten, Kanten), die von dem jeweiligen Visualisierer gehandhabt werden können?
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierer, H3
Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Munzner: Scalability/H3
Dies ist ein Kriterium für die Evaluation.
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierer, H3
Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Munzner: Scalability/H3
Dies ist ein Kriterium für die Evaluation.
Labels:
Graphen,
H3,
Informationsvisualisierung,
Kriterien,
Skalierbarkeit
beantwortet: Welche konkreten Implementationen der Visualisierung existieren in Bezug auf//für Thesaurus-Strukturen?
Welche konkreten Implementationen der Visualisierung existieren in Bezug auf//für Thesaurus-Strukturen?
Recherche-Ergebnisse zu Thesaurus-Visualisierungen (Papers), Thesaurus-Visualisierungen (Implementierungen, Beispiele), Taxonomy Viewers, Visualisierung
Update: 20070309: Tikit-Link gestrichen, da tot
Recherche-Ergebnisse zu Thesaurus-Visualisierungen (Papers), Thesaurus-Visualisierungen (Implementierungen, Beispiele), Taxonomy Viewers, Visualisierung
- HTV: Roget Thesaurus (about (via), Screenshot)
- force directed:
- textuell/textartig:
- Ontosaurus (Screenshot)
- INSPEC Thesaurus (Screenshot)
- textuell:
- textuell/File-Manager-alike
- Data Harmony [Slideshow]
- Synaptica (Screenshot)
- File-Manager-alike:
- GenThes, z.B. Abschnitt "5.1 Catalogue System". (Screenshot)
Taxonomy Editor von Tikit Knowledge Solutions (Screenshot)- Synercon (Screenshot)
- Term Choir (Flash-Demo)
- Umweltdatenkatalog (UDK) (Screenshot; weitere Interfaces außer Java mgl.
- Visual Mesh
- Interactive Term Suggestion for Users of Digital Libraries: Using Subject Thesauri and Co-occurrence Lists for Information Retrieval, Bild 4
- sowie mglw. diese Übersicht
- evtl. Dandelon
- PDFe von AGI
- Super Thes -> Evaluationskopie liegt vor (dumps (via): SuperThes is used for visualisation and maintenance of thesaurus data according to DIN 1462..., SuperThes: Design goals ? ... - Prospectives)
Update: 20070309: Tikit-Link gestrichen, da tot
in Stichpunkten beantwortet: Was sind grundlegende Probleme der Hyperbolic Tree Views?
Was sind grundlegende Probleme [der HTVs]?
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierern, H3, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Navigation, Kriterien für die Informationsvisualisierung, hyperbolischer Baum, hyperbolische Visualisierung, hyperbolischer vs. Euklidischer Raum, Walrus
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierern, H3, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Navigation, Kriterien für die Informationsvisualisierung, hyperbolischer Baum, hyperbolische Visualisierung, hyperbolischer vs. Euklidischer Raum, Walrus
- [wrs:] ...mglw., dass man, aufgrund der radialen Anordnung, nicht mehr weiß, wo die Wurzel ist, d.h., in Bezug auf Thesauri, der Top Term/die Top Terms.
- [wrs:] Verkleinerung in der Peripherie => beschriftung an der Peripherie bewirkt "schwarzen Rand" (^AGI-Mensch, Manfred ???)
- Die Knoten überlagern einander nicht ("To ensure that nodes do not overlap each other, hyperbolic layout algorithms assign an open angle for each node. All children of a node are laid out in this open angle." Quelle, Abschnitt "Description", Stichpunkt "Non Overlapping"), aber die Benennungen könnten dies tun: der HTV ist darauf ausgerichtet, seine Knoten zu visualisieren, nicht seine Labels.
- "Pros & Cons: Hyperbolic trees are very valuable to visualize hierarchical structures such as file directories, web sites, classification hierarchies, organization hierarchies, newsgroup structures, etc. While traditional methods such as paging (divide data into several pages and display one page at a time), zooming, or panning show only part of the information at a certain granularity, hyperbolic trees show detail and context at once." (Quelle, Abschnitt "Pros & Cons")
in Stichpunkten beantwortet: Was sind Schwächen der HTVs? // Welche Schwächen weisen die HTVs auf?
Was sind Schwächen? // Welche Schwächen weisen die HTVs auf?
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierern, H3, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Navigation, Kriterien für die Informationsvisualisierung
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierern, H3, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Navigation, Kriterien für die Informationsvisualisierung
The webviz layout algorithm did not exploit 3D hyperbolic space to its full potential: the amount of displayed information compared to the amount of white space was quite sparse. Moreover, the webviz system drew all links in the graph at all times, so highly connected graphs were quite cluttered.Munzner irgendwo, Abs. 3, Satz 3-5
Labels:
3D,
Graphen,
H3,
Hyperbolic Tree Views,
Kriterien,
Navigation,
Tamara Munzner,
Übersicht,
WebViz
in Stichpunkten beantwortet: Was sind die Kernleistungen der HTVs? / Was sind Stärken?
Was sind die Kern-Leistungen der HTVs? / Was sind Stärken?
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierern, H3, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Navigation, Kriterien für die Informationsvisualisierung, hyperbolischer Baum, hyperbolische Visualisierung, hyperbolischer vs. Euklidischer Raum, Walrus
Pros & Cons
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierern, H3, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Navigation, Kriterien für die Informationsvisualisierung, hyperbolischer Baum, hyperbolische Visualisierung, hyperbolischer vs. Euklidischer Raum, Walrus
The fractal tree work of Koike and Yoshimara [KY93] is similar in spirit to hyperbolic approaches. Both tame the exponential explosion of tree nodes by drawing trees in a mathematical space with nonstandard properties - dimension or distance, respectively.Munzner irgendwo, Abs. 2, Satz 1-2
Our layout is computed using hyperbolic distances instead of the familiar euclidean distance measure. We use the hyperbolic metric in order to take advantage of the surprising property that hyperbolic space has more room than our familiar euclidean space.Munzner irgendwo, Abs. 1, Satz 1-2
At any moment, the amount of magnification, and thus the level of visible detail, varies across the display. This allows the user to examine the fine details of a small area while always having a view of the whole graph available as a frame of reference.Walrus, Abschnitt "Description", Abs. 3, Satz 2-3
We optimize the cone tree layout algorithm for 3D hyperbolic space by placing children on a hemisphere around the cone mouth instead of on its perimeter.T.Munzner, H3__Laying_Out_Large_Directed_Graphs_in_3D_Hyperbolic_Space.htm, Abschnitt "Abstract", Absatz 1, Satz 3 (via)
Pros & Cons
Hyperbolic trees are very valuable to visualize hierarchical structures such as file directories, web sites, classification hierarchies, organization hierarchies, newsgroup structures, etc. While traditional methods such as paging (divide data into several pages and display one page at a time), zooming, or panning show only part of the information at a certain granularity, hyperbolic trees show detail and context at once.Quelle, Abschnitt "Pros & Cons"
in Stichpunkten beantwortet: Welche Hyperbolic Tree Views existieren?
Welche Hyperbolic Tree Views existieren? (2D-HTVs, 3D-HTVs; Beispiele für letztere sind Munzners H3, Walrus)
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierern, H3, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen)
Hyperbolic Tree der Firma InXight
Dateimanager MagniFind der Firma Inxight
Walrus
H3, Skitter (H3-Abkömmling oder H3 selbst, aber mit untergeschobenen Daten: Measure Forward IP Paths – Measure Round Trip Time – Track Persistent Routing Changes – Visualize Network Connectivity – If you are receiving 52-byte ICMP echo request packets from an IP address belonging to one of our current monitors, they are from skitter (assuming they're not from someone spoofing the source address). We would like sites to be receptive to skitter measurements at low frequency. CAIDA's measurement efforts are intended to help users, providers and researchers understand the complexities in the current and future Internet. skitter research will provide the community with insight into the complexity of a large, heterogeneous, and dynamic worldwide topology.), EBI Hyperbolic Viewer (Java; 5 verschiedene Demos), ...
als Produkt: LexisNexis-Visualisierer; "The webviz system extended cone trees from euclidean to hyperbolic space [MB95]." Munzner irgendwo, Satz 4
als Verfahren: wie bei Walrus angemerkt, solche die auf dem Klein-Modell beruhen und solche, die auf dem Poincare-Modell beruhen. Mglw. gibt es daneben noch weitere.
Noch einmal der Hinweis auf den Unterschied zwischen Fisheye View und HTV: Dort gibt es ein Bild, das den Unterschied auf einen Blick erfassbar macht ("vor Augen führt").
2D hyperbolic tree browser von Xerox PARC; webviz
via Info Vis Cyber Infrastructure:
Recherche-Ergebnisse zu interaktive Graph-Visualisierern, H3, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen)
Hyperbolic Tree der Firma InXight
Im Zusammenhang mit der Entwicklungs von Tools für den Austausch von 3D-Objekten im Web wurden an der University of Minnesota 1994 mit WebViz Nutzeroberflächen vorgestellt, die Informationsstrukturen auf die Oberfläche einer Kugel projezieren, die sogenannten Hyperbolischen Bäume (Hyperbolic Trees). Daraus entwickelten sich in der Folgezeit eine Reihe kommerzieller Nutzeroberflächen für hierarchische Klassifikationsschema wie z.B. der Hyperbolic Tree der Firma InXight.InfoVis99, S. 5, Abs. 5 (komplett)
Dateimanager MagniFind der Firma Inxight
Bild 8 zeigt den hyperbolischen Dateimanager MagniFind der Firma Inxight,.(Komma + Punkt: sic!) Der entscheidende Vorteil im Vergleich zum Windows-Explorer ist die Möglichkeit einer schnellen, interaktiven Exploration der gesamten Verzeichnisstruktur.InfoVis99, S. 8, Abs. 1, Satz 4-5
Walrus
Walrus is being developed by Young Hyun at CAIDA. Although Walrus is based on research by Tamara Munzner, she is not connected with this effort in any way, nor does Walrus make use of any code from her H3Viewer.Walrus, Abschnitt "Description", Abs. 4 komplett; Abschnitt "References", Abs. 1, Satz 1; Abschnitt "References", Abs. 2 (komplett)
[...]
Tamara Munzner worked out many of the ideas and techniques underlying Walrus in her Ph.D thesis. [...] Another related work is the hyperbolic tree viewer at Inxight. Walrus differs from their product in at least three ways. We work in 3D instead of 2D, use the Klein model of hyperbolic geometry instead of the Poincare, and use a very different layout algorithm. Laying out graphs in 3D is challenging, as occlusion along the line of sight diminishes some of the benefits of the additional dimension. Hence, 3D layout algorithms can differ considerably from similar 2D algorithms. Walrus uses a modified version of the H3 layout algorithm designed by Munzner."
H3, Skitter (H3-Abkömmling oder H3 selbst, aber mit untergeschobenen Daten: Measure Forward IP Paths – Measure Round Trip Time – Track Persistent Routing Changes – Visualize Network Connectivity – If you are receiving 52-byte ICMP echo request packets from an IP address belonging to one of our current monitors, they are from skitter (assuming they're not from someone spoofing the source address). We would like sites to be receptive to skitter measurements at low frequency. CAIDA's measurement efforts are intended to help users, providers and researchers understand the complexities in the current and future Internet. skitter research will provide the community with insight into the complexity of a large, heterogeneous, and dynamic worldwide topology.), EBI Hyperbolic Viewer (Java; 5 verschiedene Demos), ...
als Produkt: LexisNexis-Visualisierer; "The webviz system extended cone trees from euclidean to hyperbolic space [MB95]." Munzner irgendwo, Satz 4
als Verfahren: wie bei Walrus angemerkt, solche die auf dem Klein-Modell beruhen und solche, die auf dem Poincare-Modell beruhen. Mglw. gibt es daneben noch weitere.
Noch einmal der Hinweis auf den Unterschied zwischen Fisheye View und HTV: Dort gibt es ein Bild, das den Unterschied auf einen Blick erfassbar macht ("vor Augen führt").
2D hyperbolic tree browser von Xerox PARC; webviz
The first hyperbolic visualization system described in the information visualization literature was the 2D hyperbolic tree browser from Xerox PARC [LR94]. The webviz hyperbolic browser from the Geometry Center [MB95] handled general graphs in 3D. The webviz layout algorithm did not exploit 3D hyperbolic space to its full potential: the amount of displayed information compared to the amount of white space was quite sparse. Moreover, the webviz system drew all links in the graph at all times, so highly connected graphs were quite cluttered.Munzner irgendwo, Abs. 3 (komplett)
via Info Vis Cyber Infrastructure:
- LexisNexis
- Roget Thesaurus
- International Services Site Map
- Site Manager - Software for Web Publishing and Site Management
- LEXIS-NEXIS Hyperbolic Tree View
- Inxight Tree Studio click on Sitemap
- Deep Green Hyperbolic Trees. Click on Research Tree or Teaching Tree.
- Fern Tree. Try out the different menu options and search!
- Belmont University Hyperbolic Tree
- Go Shopping!
>>> beantwortet: Wo liegen die Probleme der Visualisierung von Thesaurus-Strukturen im Unterschied zu der einfacher Graphen?
Wo liegen die Probleme der Visualisierung von Thesaurus-Strukturen im Unterschied zu der einfacher Graphen?
Recherche-Ergebnisse zu Thesaurus-Visualisierungen (Papers), Thesaurus-Visualisierungen (Implementierungen, Beispiele), Taxonomy Viewers, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Navigation, Thesaurus allgemein, Thesaurus = Baum/Graph, Graphen
Recherche-Ergebnisse zu Thesaurus-Visualisierungen (Papers), Thesaurus-Visualisierungen (Implementierungen, Beispiele), Taxonomy Viewers, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), Navigation, Thesaurus allgemein, Thesaurus = Baum/Graph, Graphen
- Die Labels einzelner Knoten müssen irgendwie untergebracht werden, so dass sie mglst. keine anderen Labels überdecken (^Aussage von Manfred Hauer, AGI: nur eine HT-Eben mgl., da sonst 'alles schwarz').
- Verschiedene Verknüpfungstypen müssen irgendwie indikiert werden: VB-Linie muss anders sein als die OB-UB-Linie
- hierarchische Relationen müssen aus Richtung beider Knoten zu erkennen sein: beim UB muss jederzeit klar sein, in welche Richtung der OB liegt (und vice versa)
- Nicht-Deskriptoren dürfen auch visuell nicht mit UB-Deskriptoren verwechselt werden können. Problem besteht darin, dass alle Nicht-Deskriptoren einer Klasse dargestellt werden (können) sollten, eigentlich aber die ganze Klasse einen Knoten bilden müsste. Die Menge der Nicht-Deskriptoren müsste also in einer Art abgeschlossener Menge "liegen"/"schweben", die den Deskriptor repräsentiert.
- Erläuterungen ("Scope Notes", siehe DIN 1463/2, Nr. 4.3.2) und Definitionen (siehe DIN 1463/2, Nr. 4.3.3) zu Deskriptoren müssen angezeigt werden können
in Stichpunkten und ziemlich chaotisch beantwortet: Welche Verfahren der Inf'vis eignen sich für die Visualisierung von Graphen? / Welche Verfahren
[@ 20040627: 3.3] Welche Verfahren der Informationsvisualisierung eignen sich für die Visualisierung von Graphen? / Welche Verfahren der Informationsvisualisierung wurden speziell dazu geschaffen, Graphen zu visualisieren? ;
Kurzvorstellung der betreffenden Verfahren: Welche Zielsetzungen haben bei der Entwicklung eine Rolle gespielt? ; Wie umfangreich können die Graphen sein (Anzahl der Knoten, Kanten), die durch das jeweilige Verfahren visualisiert werden können?
Recherche-Ergebnisse zu Informationsvisualisierung, Visualisierung, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), interaktive Graph-Visualisierer
— Konkret geht es darum, Verfahren vorzustellen, die Graphen visualisieren, etwa den HTV —
"Thinkmap s node-edge display ( Spider )is one of the predefined core configurations. It creates a three-dimensional view that can be rotated to expose more connections. With the Thinkmap Spider,it is possible to view and understand the relationships of thousands of nodes,allowing exploration of dense clusters of information." (Quelle: .../Recherchen / Thes-Vis-Softwares / ThinkMap_(Basis_von_Visual_Thesaurus) / technical_white_paper.pdf; Original via...; AFAIK liegt Think Map Visual Thesaurus zugrunde.)
"The field of Graph Based Interfaces is still in it's infancy, partially because the main commercial applications such as InXight, TheBrain, and ThinkMap, are proprietary and thus do not allow for outside experimentation and modification of their code." -- TouchGraph, ein Hersteller (Quelle @ 20040627)
"Early work on automatic graph layout and drawing is scattered through the computer science literature [FPF88,WS79,Moe90]. The first book devoted solely to graph drawing, by Battista and colleagues [BETT99], summarizes large areas of the field. The Graph Drawing conference series beginning in 1994 has resulted in proceedings that cover recent work in both systems and theory. The focus of this thesis is systems, so we do not concentrate on the wealth of theoretical proofs about upper and lower algorithmic bounds: suffice it to say that most interesting computations on general graphs are NP-hard [Bra88]." Munzner, node7, Abschnitt 2.2 (komplett)
"We present the H3 layout technique for drawing large directed graphs as node-link diagrams in 3D hyperbolic space. We can lay out much larger structures than can be handled using traditional techniques for drawing general graphs because we assume a hierarchical nature of the data. [...] The volume of hyperbolic 3-space increases exponentially, as opposed to the familiar geometric increase of euclidean 3-space. We exploit this exponential amount of room by computing the layout according to the hyperbolic metric. We optimize the cone tree layout algorithm for 3D hyperbolic space by placing children on a hemisphere around the cone mouth instead of on its perimeter. [...] We have successfully laid out hierarchies of over 20,000 nodes." Munzner, Papers - H3 - Abschnitt "Abstract"
Cone Tree-Verfahren (^InfoVis99)
"Im Zusammenhang mit der Entwicklungs von Tools für den Austausch von 3D-Objekten im Web wurden an der University of Minnesota 1994 mit WebViz Nutzeroberflächen vorgestellt, die Informationsstrukturen auf die Oberfläche einer Kugel projezieren, die sogenannten Hyperbolischen Bäume (Hyperbolic Trees). Daraus entwickelten sich in der Folgezeit eine Reihe kommerzieller Nutzeroberflächen für hierarchische Klassifikationsschema wie z.B. der Hyperbolic Tree der Firma InXight." InfoVis99, S. 5, Abs. 5 (komplett)
"Treemap (Bild 7) ist eine Visualisierung von großen, hierarchisch organisierten Informationsmengen, wobei die Hierarchieebenen als ineinander geschachtelte Rechtecke dargestellt werden. Mitte der 90er Jahre wurde diese visuelle Metapher von Ben Shneiderman entwickelt." InfoVis99, S. 8, Abs. 2 (komplett)
"Eine starke Verdichtung des Informationsraums läßt sich durch eine Raumtransformation, z. B. den Übergang vom euklidischen zum hyperbolischen Raum erreichen. Hyperbolic Tree projiziert eine Klassifikationsstruktur, im Beispiel eine Dateiverzeichnisstruktur, auf eine Kugeloberfläche und erlaubt so eine übersichtliche Navigation in relativ großen Informationsstrukturen. In der hyperbolischen Darstellung werden die Baumstrukturen stärker komprimiert als es bei den Kegelbäumen in Bild 4 der Fall ist." InfoVis99, S. 8, Abs. 4
"Walrus is a tool for interactively visualizing large directed graphs in three-dimensional space. By employing a fisheye-like distortion, it provides a display that simultaneously shows local detail and the global context. [...] It is technically possible to display graphs containing a million nodes or more, but visual clutter, occlusion, and other factors can diminish the effectiveness of Walrus as the number of nodes, or the degree of their connectivity, increases. Thus, in practice, Walrus is best suited to visualizing moderately sized graphs that are nearly trees. A graph with a few hundred thousand nodes and only a slightly greater number of links is likely to be comfortable to work with. [...] Walrus uses 3D hyperbolic geometry to display graphs under a fisheye-like distortion. At any moment, the amount of magnification, and thus the level of visible detail, varies across the display. This allows the user to examine the fine details of a small area while always having a view of the whole graph available as a frame of reference. Graphs are rendered inside a sphere that contains the Euclidean projection of 3D hyperbolic space. Points within the sphere are magnified according to their radial distance from the center. Objects near the center are magnified, while those near the boundary are shrunk. The amount of magnification decreases continuously and at an accelerated rate from the center to the boundary, until objects are reduced to zero size at the latter, which represents infinity. By bringing different parts of a graph to the magnified central region, the user can examine every part of the graph in detail." Walrus @ 20040627
"2.2 Scrolling is Useless
The exponential explosion in size causes overflow off the screen. The general solution of this problem is scrolling. Scrolling is a technique to see, through a window which is physically limited in size, a object which is larger than the window size, by moving it horizontally or vertically. With scrolling, users can see the local details of every part of the tree. <Absatz> In case of huge trees, however, the scrolling is no practical use." http://www.vogue.is.uec.ac.jp/~koike/papers/vl93/vl93.html
für große/riesige Graphen: fraktale Ansätze, selbstähnliche Darstellungen, Pruning//Abschneiden, Fisheye views. http://www.vogue.is.uec.ac.jp/~koike/papers/vl93/vl93.html
http://www.absint.com/aisee/index_de.htm zeigt den Unterschied zwischen hyperbolic tree und fisheye. Bild
Organigramme, Wireframes, Force Directed Layout, elektrische Schaltungen/Schaltkreise, Flußdiagramme
Bei dieser Gelegenheit bietet sich evtl. an, nach gerichteten und ungerichteten Graphen zu unterscheiden. Mglw. kann dies aber auch bereits in Kapitel 1 erfolgen.
Generell: "In despite of this manifold demand, techniques to visualize such graphs are not common in today's computer applications. So frequently a user has to deal with uncomfortable textual interfaces or poor ad-hoc drawings of graphs, because high-quality graph layout is difficult to implement and reusable tools for graph visualization are often hard to find." (Quelle [dead link], lokal unter gleichem Namen, Abs. 3 komplett)
Aus New Developments in Geometric Graph Theory [via CiteSeer], konkret: Dem Inhaltsverzeichnis:
Konkrete Implementierungen für Graph-Zeichner nennt wiederum Munzner ab dem zweiten Absatz der verlinkten Stelle. - Dies wird auch in den Absätzen nach der darauffolgenden Zwischenüberschrift fortgesetzt.
Kurzvorstellung der betreffenden Verfahren: Welche Zielsetzungen haben bei der Entwicklung eine Rolle gespielt? ; Wie umfangreich können die Graphen sein (Anzahl der Knoten, Kanten), die durch das jeweilige Verfahren visualisiert werden können?
Recherche-Ergebnisse zu Informationsvisualisierung, Visualisierung, Graph-Visualisierung (Papers, Präsentationen), interaktive Graph-Visualisierer
— Konkret geht es darum, Verfahren vorzustellen, die Graphen visualisieren, etwa den HTV —
"Thinkmap s node-edge display ( Spider )is one of the predefined core configurations. It creates a three-dimensional view that can be rotated to expose more connections. With the Thinkmap Spider,it is possible to view and understand the relationships of thousands of nodes,allowing exploration of dense clusters of information." (Quelle: .../Recherchen / Thes-Vis-Softwares / ThinkMap_(Basis_von_Visual_Thesaurus) / technical_white_paper.pdf; Original via...; AFAIK liegt Think Map Visual Thesaurus zugrunde.)
"The field of Graph Based Interfaces is still in it's infancy, partially because the main commercial applications such as InXight, TheBrain, and ThinkMap, are proprietary and thus do not allow for outside experimentation and modification of their code." -- TouchGraph, ein Hersteller (Quelle @ 20040627)
"Early work on automatic graph layout and drawing is scattered through the computer science literature [FPF88,WS79,Moe90]. The first book devoted solely to graph drawing, by Battista and colleagues [BETT99], summarizes large areas of the field. The Graph Drawing conference series beginning in 1994 has resulted in proceedings that cover recent work in both systems and theory. The focus of this thesis is systems, so we do not concentrate on the wealth of theoretical proofs about upper and lower algorithmic bounds: suffice it to say that most interesting computations on general graphs are NP-hard [Bra88]." Munzner, node7, Abschnitt 2.2 (komplett)
"We present the H3 layout technique for drawing large directed graphs as node-link diagrams in 3D hyperbolic space. We can lay out much larger structures than can be handled using traditional techniques for drawing general graphs because we assume a hierarchical nature of the data. [...] The volume of hyperbolic 3-space increases exponentially, as opposed to the familiar geometric increase of euclidean 3-space. We exploit this exponential amount of room by computing the layout according to the hyperbolic metric. We optimize the cone tree layout algorithm for 3D hyperbolic space by placing children on a hemisphere around the cone mouth instead of on its perimeter. [...] We have successfully laid out hierarchies of over 20,000 nodes." Munzner, Papers - H3 - Abschnitt "Abstract"
Cone Tree-Verfahren (^InfoVis99)
"Im Zusammenhang mit der Entwicklungs von Tools für den Austausch von 3D-Objekten im Web wurden an der University of Minnesota 1994 mit WebViz Nutzeroberflächen vorgestellt, die Informationsstrukturen auf die Oberfläche einer Kugel projezieren, die sogenannten Hyperbolischen Bäume (Hyperbolic Trees). Daraus entwickelten sich in der Folgezeit eine Reihe kommerzieller Nutzeroberflächen für hierarchische Klassifikationsschema wie z.B. der Hyperbolic Tree der Firma InXight." InfoVis99, S. 5, Abs. 5 (komplett)
"Treemap (Bild 7) ist eine Visualisierung von großen, hierarchisch organisierten Informationsmengen, wobei die Hierarchieebenen als ineinander geschachtelte Rechtecke dargestellt werden. Mitte der 90er Jahre wurde diese visuelle Metapher von Ben Shneiderman entwickelt." InfoVis99, S. 8, Abs. 2 (komplett)
"Eine starke Verdichtung des Informationsraums läßt sich durch eine Raumtransformation, z. B. den Übergang vom euklidischen zum hyperbolischen Raum erreichen. Hyperbolic Tree projiziert eine Klassifikationsstruktur, im Beispiel eine Dateiverzeichnisstruktur, auf eine Kugeloberfläche und erlaubt so eine übersichtliche Navigation in relativ großen Informationsstrukturen. In der hyperbolischen Darstellung werden die Baumstrukturen stärker komprimiert als es bei den Kegelbäumen in Bild 4 der Fall ist." InfoVis99, S. 8, Abs. 4
"Walrus is a tool for interactively visualizing large directed graphs in three-dimensional space. By employing a fisheye-like distortion, it provides a display that simultaneously shows local detail and the global context. [...] It is technically possible to display graphs containing a million nodes or more, but visual clutter, occlusion, and other factors can diminish the effectiveness of Walrus as the number of nodes, or the degree of their connectivity, increases. Thus, in practice, Walrus is best suited to visualizing moderately sized graphs that are nearly trees. A graph with a few hundred thousand nodes and only a slightly greater number of links is likely to be comfortable to work with. [...] Walrus uses 3D hyperbolic geometry to display graphs under a fisheye-like distortion. At any moment, the amount of magnification, and thus the level of visible detail, varies across the display. This allows the user to examine the fine details of a small area while always having a view of the whole graph available as a frame of reference. Graphs are rendered inside a sphere that contains the Euclidean projection of 3D hyperbolic space. Points within the sphere are magnified according to their radial distance from the center. Objects near the center are magnified, while those near the boundary are shrunk. The amount of magnification decreases continuously and at an accelerated rate from the center to the boundary, until objects are reduced to zero size at the latter, which represents infinity. By bringing different parts of a graph to the magnified central region, the user can examine every part of the graph in detail." Walrus @ 20040627
"2.2 Scrolling is Useless
The exponential explosion in size causes overflow off the screen. The general solution of this problem is scrolling. Scrolling is a technique to see, through a window which is physically limited in size, a object which is larger than the window size, by moving it horizontally or vertically. With scrolling, users can see the local details of every part of the tree. <Absatz> In case of huge trees, however, the scrolling is no practical use." http://www.vogue.is.uec.ac.jp/~koike/papers/vl93/vl93.html
für große/riesige Graphen: fraktale Ansätze, selbstähnliche Darstellungen, Pruning//Abschneiden, Fisheye views. http://www.vogue.is.uec.ac.jp/~koike/papers/vl93/vl93.html
http://www.absint.com/aisee/index_de.htm zeigt den Unterschied zwischen hyperbolic tree und fisheye. Bild

Organigramme, Wireframes, Force Directed Layout, elektrische Schaltungen/Schaltkreise, Flußdiagramme
Bei dieser Gelegenheit bietet sich evtl. an, nach gerichteten und ungerichteten Graphen zu unterscheiden. Mglw. kann dies aber auch bereits in Kapitel 1 erfolgen.
Generell: "In despite of this manifold demand, techniques to visualize such graphs are not common in today's computer applications. So frequently a user has to deal with uncomfortable textual interfaces or poor ad-hoc drawings of graphs, because high-quality graph layout is difficult to implement and reusable tools for graph visualization are often hard to find." (Quelle [dead link], lokal unter gleichem Namen, Abs. 3 komplett)
Aus New Developments in Geometric Graph Theory [via CiteSeer], konkret: Dem Inhaltsverzeichnis:
- Proximity Trees
- Tree Drawing
- Planar Straight-Line Upward Drawing
- Planar Graphs
- Lattice Structures
- Triangle Contact Graphs
- (Visualisierung allg.:) Wireframes malen
- Rectangular Duals
- Compact Visibility Representation
- Cone Visibility Graphs
- Automorphism and Genus on Generalized Maps
- Maps
- Triangulations
- Graph Drawings with Smallest Number of Faces
- Layout Twisting
- Topology and Geometry of Planar Triangular Graphs
- Planar Convex Embedding
- PRAM Algorithm
- Planar Maps
- Symmetric Drawings of Graphs
- Unidirected Graphs
- Ranked Digraphs
- Recursive Clusters
- Graph Drawing Algorithms for the Design and Analysis of Telecommunication Networks
- Graph Decomposition
- Planarization
- Planarity Testing
- Connexity of Bipolar Orientations
Mehrzahl der Visualisierungen im Bereich der Informationsvisualisierung sind Baumstrukturen, speziell Dateimanager. Es gibt unzählige visuelle Metaphern, um Baumstrukturen darzustellen: in 2D oder 3D, konzentrisch, hyperbolisch, linear, als Folder, Landschaft oder Karte.InfoVis99, S. 15, Abs. 1, Satz 1-2
Konkrete Implementierungen für Graph-Zeichner nennt wiederum Munzner ab dem zweiten Absatz der verlinkten Stelle. - Dies wird auch in den Absätzen nach der darauffolgenden Zwischenüberschrift fortgesetzt.
The fractal tree work of Koike and Yoshimara [KY93] is similar in spirit to hyperbolic approaches. Both tame the exponential explosion of tree nodes by drawing trees in a mathematical space with nonstandard properties - dimension or distance, respectively. While the fractal tree work was an intriguing beginning and included a 3D view, their system did not tackle the 3D layout problems of ensuring that subtrees do not overlap in space.Munzner irgendwo, Abs. 2 (komplett)
umschifft: Welche Verfahren der Informationsvisualisierung existieren? (Sehr kurze Vorstellungen, da dies nicht Kern der DA ist. / Zsfg/Überblick über
Welche Verfahren der Informationsvisualisierung existieren? In der Tat: Hier geht es um Verf.d.Inf'vis — nicht um Graphen. (Sehr kurze Vorstellungen, da dies nicht Kern der DA ist. / Zusammenfassung/Überblick über die Verfahren)
[@ 20040627: 3.2] -> Darauf achten, dass ich mir mit 2.1.2 nicht ins Gehege komme!
Zusammenfassung der Recherche-Ergebnisse zu Informationsvisualisierung
-->Zahlreiche Beispiele sind in lerne.htm enthalten. Zudem vermutlich vollständiger als die Liste toter Links Däßlers.
[@ 20040627: 3.2] -> Darauf achten, dass ich mir mit 2.1.2 nicht ins Gehege komme!
Zusammenfassung der Recherche-Ergebnisse zu Informationsvisualisierung
-->Zahlreiche Beispiele sind in lerne.htm enthalten. Zudem vermutlich vollständiger als die Liste toter Links Däßlers.
- siehe 2.1.2
Labels:
Graphen,
Informationsvisualisierung,
Rolf Däßler
in Stichpunkten beantwortet: Was hat die Visualisierung erforscht? - Die (visuelle) menschl. Wahrnehmung, was darüber hinaus?
Was hat die Visualisierung erforscht? - Die (visuelle) menschl. Wahrnehmung, was darüber hinaus?
Zusammenfassung der Recherche-Ergebnisse zu Visualisierung, Recherche-Ergebnisse zu Informationsvisualisierung, Interface-Design, UIs, Navigation, Human Perception Tidbits
Was hat die Visualisierung erforscht?
Einsicht: nicht alle Sinne sind gleichrangig: The critical insight of Cleveland was that not all perceptual channels are created equal: some have provably more representational power than others because of the constraints of the human perceptual system [CM84]. Mackinlay extended Cleveland's analysis with another key insight that the efficacy of a perceptual channel depends on the characteristics of the data [Mac86a]. (Munzner, Node 6)
Auch in anderen Feldern wurde an der Visualisierung geforscht: The field of computer-based information visualization draws on ideas from several intellectual traditions: computer science, psychology, semiotics, graphic design, cartography, and art. (Munzner, Node 6)
Computergrafik und human-computer interaction: The two main threads of computer science relevant for visualization are computer graphics and human-computer interaction. (Munzner, Node 6)
Questions about *visual*encoding* are even more central to information visualization than to scientific visualization. (Munzner, Node 6)
visual encoding taxonomies (= Metaphern entwickeln?): Several people have proposed visual encoding taxonomies, including Bertin [Ber83,Ber81], Cleveland [CM84] [Cle94, Chapter 4,], Mackinlay [CM97a,Mac86a,Mac86b] [CMS99, Chapter 1,], and Wilkinson [Wil99a]. [...] The literature contains many different names for these kinds of visual encodings: retinal variables, retinal attributes, elementary graphical perception tasks, perceptual tasks, perceptual dimensions, perceptual channels, display channels, display dimensions, and so on. (Munzner, Node 6)
laut Human Perception Tidbits außerdem:
Mglw. gibt es in den Herkunftsfeldern der Visualisierung – Informatik, Psychologie, Semiotik, Grafikdesign, Kartographie, Kunst (Quelle: Munzners PhD, Kapitel 1.2 Information Visualization, Satz 1) – weitere Forschungsfelder, die mit Visualisierung zu tun haben. — [20040711] komplettes Snippet:
Zusammenfassung der Recherche-Ergebnisse zu Visualisierung, Recherche-Ergebnisse zu Informationsvisualisierung, Interface-Design, UIs, Navigation, Human Perception Tidbits
Was hat die Visualisierung erforscht?
Einsicht: nicht alle Sinne sind gleichrangig: The critical insight of Cleveland was that not all perceptual channels are created equal: some have provably more representational power than others because of the constraints of the human perceptual system [CM84]. Mackinlay extended Cleveland's analysis with another key insight that the efficacy of a perceptual channel depends on the characteristics of the data [Mac86a]. (Munzner, Node 6)
Auch in anderen Feldern wurde an der Visualisierung geforscht: The field of computer-based information visualization draws on ideas from several intellectual traditions: computer science, psychology, semiotics, graphic design, cartography, and art. (Munzner, Node 6)
Computergrafik und human-computer interaction: The two main threads of computer science relevant for visualization are computer graphics and human-computer interaction. (Munzner, Node 6)
Questions about *visual*encoding* are even more central to information visualization than to scientific visualization. (Munzner, Node 6)
visual encoding taxonomies (= Metaphern entwickeln?): Several people have proposed visual encoding taxonomies, including Bertin [Ber83,Ber81], Cleveland [CM84] [Cle94, Chapter 4,], Mackinlay [CM97a,Mac86a,Mac86b] [CMS99, Chapter 1,], and Wilkinson [Wil99a]. [...] The literature contains many different names for these kinds of visual encodings: retinal variables, retinal attributes, elementary graphical perception tasks, perceptual tasks, perceptual dimensions, perceptual channels, display channels, display dimensions, and so on. (Munzner, Node 6)
laut Human Perception Tidbits außerdem:
- auditive Wahrnehmung (Hören) [Folie 7],
- Aufmerksamkeit [Folie 8],
- Vor-Aufmerksamkeit ("präattentive")/Reflexe [Folie 9],
- speziell: präattentive visuelle Wahrnehmung [Folien 10, 11, 12, 13],
- noch spezieller: visuelle Dimensionen und Reihenfolge dieser Dimensionen [Folien 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17]
Mglw. gibt es in den Herkunftsfeldern der Visualisierung – Informatik, Psychologie, Semiotik, Grafikdesign, Kartographie, Kunst (Quelle: Munzners PhD, Kapitel 1.2 Information Visualization, Satz 1) – weitere Forschungsfelder, die mit Visualisierung zu tun haben. — [20040711] komplettes Snippet:
The field of computer-based information visualization draws on ideas from several intellectual traditions: computer science, psychology, semiotics, graphic design, cartography, and art. The two main threads of computer science relevant for visualization are computer graphics and human—computer interaction. The areas of cognitive and perceptual psychology offer important scientific guidance on how humans perceive visual information. A related conceptual framework from the humanities is semiotics, the study of symbols and how they convey meaning. Design, as the name suggests, is about the process of creating artifacts well-suited for their intended purpose. Cartographers have a long history of creating visual representations that are carefully chosen abstractions of the real world. Finally, artists have refined methods for conveying visual meaning in subdisciplines ranging from painting to cinematography.